DIY, Wohnen, Einrichten

Online-Boom setzt sich nach Corona nicht unbedingt fort

Baumarktgänge und der Gang in den Baumarkt - die Kunden schätzen es offenbar gerade im DIY-Bereich nach wie vor, wenn sie stationär einkaufen können.Bildunterschrift anzeigen
Baumarktgänge und der Gang in den Baumarkt - die Kunden schätzen es offenbar gerade im DIY-Bereich nach wie vor, wenn sie stationär einkaufen können.

Ob sich der von der Corona-Krise ausgelöste Online-Boom auch für die Warengruppe Handwerken/Geräte/Maschinen/DIY fortsetzt, ist nicht sicher. Das jedenfalls legt eine Umfrage des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (BEVH) nahe. Darin geben 15,8 Prozent der Befragten an, in der nächsten Zeit weniger Online-Käufe in dieser Warengruppe tätigen zu wollen. Gleich viele Online-Käufe planen 72,7 Prozent, mehr online kaufen wollen 11,5 Prozent. Im Vergleich mit anderen Warengruppen drückt sich darin eher eine gewisse Zurückhaltung der DIY-Kunden in Sachen online aus: Bei Lebensmitteln etwa sieht die Verteilung weniger/gleich viel/mehr so aus: 11,6 Prozent, 66,8 Prozent, 21,6 Prozent. Bei Büchern (einschließlich E-Books und Hörbüchern) sind es 10,2 Prozent, 73,1 Prozent und 16,8 Prozent, und bei Tierbedarf einschließlich Heimtiernahrung 9,8 Prozent, 72,4 Prozent und 17,8 Prozent.
Dagegen bleiben die Kunden auch bei anderen Warengruppen im Bereich Wohnen, Deko und Einrichten dem Online-Handel gegenüber vergleichsweise zurückhaltend. So planen im Bereich Haus- und Heimtextilien 14,7 Prozent der Befragten weniger Online-Käufe und in der Warengruppe Möbel/Lampen/Dekoration 16,9 Prozent.
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