3,7 Prozent Plus

Holz im Garten und DIY-Handel pushen Holzhandel im ersten Halbjahr

Das erste Halbjahr 2020 ist für den Holzhandel trotz der gesamtwirtschaftlich sehr schwierigen Situation positiv verlaufen, berichtet der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz). Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte der Umsatz insgesamt um 3,7 Prozent gesteigert werden. 

Besonders stark zulegen konnten endverbraucherorientierte Sortimente wie Holz im Garten mit 24 Prozent oder der Bereich DIY-Artikel mit zehn Prozent. Auch die Warengruppe Hobelwaren einschließlich Profilbretter wiesen mit 17 Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum auf. Fußböden stiegen um 7,6 Prozent, Bauelemente um 6,8 Prozent. Rückläufig ist dagegen, so der Verband weiter, das für den Holzhandel wichtige Sortiment Holzwerkstoffe. Hier gab es ein Umsatzminus von 4,35 Prozent. Begründet wird dies mit dem Totalausfall beim Messebau und dem sehr schwierigen Geschäft beim Ladenbau.

Signifikant für das Konsumverhalten der Verbraucher ist laut GD Holz der starke Anstieg des Einzelhandelsumsatzes im Holzhandel mit 14 Prozent, der Großhandel konnte hingegen ein Wachstum von knapp 4 Prozent verzeichnen. 

Die Angaben zur Umsatzentwicklung stammen aus dem monatlichen GD Holz-Betriebsvergleich, an dem sich in der Regel 50 Unternehmen der Holzhandelsbranche monatlich beteiligen. Der Vergleich wird in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Handelsforschung in Köln (IfH) durchgeführt.

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