Chance auf 2 Prozent

Roto trotzt Corona-Krise

Dr. Eckhard Keill, Vorstand der Roto Frank Holding AG.Bildunterschrift anzeigen
Dr. Eckhard Keill, Vorstand der Roto Frank Holding AG.
06.11.2020

Die Roto-Gruppe hat zum Stichtag 30. September 2020 einen Gesamtumsatz von 511,8 Mio. Euro erwirtschaftet, wie das Unternehmen auf seinem 15. Internationalen Roto-Fachpressetage bekannt gab. Im Vorjahr lag der Wert zum gleichen Zeitpunkt bei 509,4 Mio. Euro. Während die Fenster- und Türtechnologie (FTT) das Vergleichsniveau von 2019 knapp verfehlte, wies die Dachsystem-Technologie (DST) ein deutliches Wachstum aus. Professional Service (RPS) als Spezialist für die umfassende Nachversorgung von Fenstern und Türen verzeichnete ein zweistelliges Plus.

Die Einschätzung, dass es im vierten Quartal - wie in den Vorjahren - zu keinen wesentlichen Verschiebungen kommt, stehe natürlich unter dem „Corona-Vorbehalt“, hieß es von Unternehmensseite. Bleibe es an dieser Front relativ ruhig, so Dr. Eckhard Keill, Vorstand der Roto Frank Holding AG, rechne man für 2020 insgesamt mit einem Gruppenumsatz von 675 Mio. Euro „+ X“ (nach 668 Mio. Euro im Vorjahr). Es gebe also die Chance auf einen nominalen Anstieg um knapp 2 Prozent.

Die Relation zwischen Auslands- und Inlandsgeschäft halte sich in der Gruppe bei rund zwei Drittel zu ein Drittel. Tendenziell leicht rückläufig sei die Mitarbeiterzahl, die aktuell weltweit ca. 4.800 betrage. Das 2020 gezielt fortgeführte Investitionsprogramm bewege sich auf einem der „Situation angepassten Niveau“ und konzentriere sich vorrangig auf Ersatzbeschaffungen und Digitalisierung.

Mit dem Abschneiden der Roto-Gruppe in dem „extremen Corona-Jahr“ zeigte sich Keill rundum zufrieden: „Wir konnten alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten.“ Im Einzelnen sei es gelungen, sich oft dem allgemeinen Negativtrend zu entziehen, eine positive Firmenkonjunktur zu realisieren, voraussichtlich ein Umsatzwachstum zu erzielen sowie die Ertragskraft zu verbessern. Damit gehe man gestärkt in ein „vermutlich genauso schwieriges 2021“, so Keill.

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