Plus von 30 Prozent

Heimwerken & Garten einer der Top-Wachstumstreiber im Onlinehandel

Der Umsatzanteil von Produkten aus dem Bereich Heimwerken & Garten wuchs im vergangenen Jahr sowohl offline als auch online.Bildunterschrift anzeigen
Der Umsatzanteil von Produkten aus dem Bereich Heimwerken & Garten wuchs im vergangenen Jahr sowohl offline als auch online.
12.05.2021

Der Bereich Heimwerken & Garten war im Jahr 2020 mit einem Plus von 30 Prozent einer der größten Wachstumstreiber im Onlinehandel neben der FMCG-Branche (Fast Moving Consumer Goods mit Plus von 44 Prozent). Die Branche profitierte dabei besonders vom Gartenmarkt. Das ist ein Ergebnis aus dem HDE-Online-Monitor 2021.

Das Marktwachstum im Einzelhandel „im engeren Sinne“ lag laut Handelsverband Deutschland online von 2012 bis 2020 bei 12,7 Prozent und 2019 bis 2020 bei 23 Prozent sowie offline bei 2,4 und 3,6 Prozent. Der Bereich Nonfood wuchs in den gleichen Zeiträumen online um 12,2 Prozent und 21,3 Prozent sowie offline um 2,5 und 0,3 Prozent. Das Wachstum für den Bereich Lebensmittel im Onlinehandel war mit einem Zuwachs von rund 60 Prozent jedoch fast dreimal so hoch.

Anteile am gesamten On- und Offlinevolumen

Produkte für ein schönes Zuhause wie Möbel oder Gartenartikel und für eine aktive Freizeitgestaltung in der Natur wie Fahrräder oder E-Bikes sowie für Vereinfachungen im Haushalt wie Elektro-Kleingeräte waren nicht nur online sehr begehrt. So wuchs beispielsweise der Umsatzanteil von Produkten aus dem Bereich Heimwerken & Garten sowohl offline als auch online. Die Anteile dieser Branche am gesamten Offlinevolumen stiegen von 8 Prozent im Jahr 2019 auf 8,5 Prozent im Berichtsjahr. Für das Onlinevolumen ermittelte der HDE einen Anteil von 4,2 Prozent im Jahr 2019 und 4,5 Prozent im Folgejahr (3,3 Mrd. Euro). Gesundheit & Wellness erzielte 4,4 Mrd. Euro und damit 6 Prozent, Wohnen & Einrichten 6,7 Mrd. Euro und 9,2 Prozent Anteil am gesamten Onlinevolumen.

Onlinewachstum in den einzelnen Branchen

Der Onlineanteil bei Heimwerken & Garten lag im Jahr 2020 bei 7,1 Prozent und im Jahr 2019 noch bei 6,0 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs um 0,76 Mrd. Euro. Wohnen & Einrichten erzielte von 2019 mit 14,8 Prozent auf 2020 mit 17,5 Prozent sogar ein Plus von 1,25 Mrd. Euro. Gesundheit & Wellness stieg von 14,2 Prozent im Jahr 2019 auf 16,5 Prozent im vergangenen Jahr und damit um 0,64 Mrd. Euro. Freizeit & Hobby legte von 28,1 Prozent (2019) auf 33,2 Prozent (2020) mit einem Zuwachs von 2,15 Mrd. Euro am stärksten zu. In dieser Branche nahm der Verkauf von Fahrrädern online um rund 40 Prozent zu.

Umsatzentwicklung

Die Branche DIY/Garten verzeichnete laut dem Verband eine starke Nachfrage. So legte diese Sparte beim Umsatz offline um 9,7 Prozent und 3,767 Mrd. Euro zu. Online meldete der HDE ein Umsatzwachstum um 30,4 Prozent und 0,761 Mrd. Euro.

Erstkäuferanteil durchschnittlich 20 Prozent

Über die Branchen hinweg zeigt sich zudem im Schnitt ein Erstkäuferanteil von rund 20 Prozent. Der Anteil seit Beginn der Pandemie lag im Bereich Freizeit & Hobby sogar bei 22 Prozent, bei Heimwerken und Garten sowie Wohnen & Einrichten bei jeweils 20 Prozent. 65 Prozent der Befragten hielten es für wahrscheinlich, dass sie noch einmal Produkte für Freizeit und Hobby online kaufen, bei Wohnen und Einrichten sind es 56 Prozent und bei Heimwerken und Garten 46 Prozent.

(Quelle: HDE)
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