Euromonitor-Studie Home and Garden

Nur Deutschland, Großbritannien und Japan wachsen bis 2025 nicht

In der Pandemie ist der Konsum zuhause gewachsen, während das so genannte Out-of-home-spending stark rückläufig war.
In der Pandemie ist der Konsum zuhause gewachsen, während das so genannte Out-of-home-spending stark rückläufig war.
31.01.2022

Das Volumen des Weltmarktes Home and Garden (Home Improvement, Garten, Haushaltswaren, Möbel und Einrichtung) beziffert das Marktforschungsunternehmen Euromonitor International mit 1.065,644 Mrd. USD (956,053 Mrd. Euro) im Jahr 2020. Eine aktuelle kurze Überblicksstudie prognostiziert ein Marktwachstum zwischen 2020 und 2025 von weltweit jährlich 2,1 Prozent. Lediglich für drei Länder sieht diese Prognose negative Veränderungsraten: zwischen 0 und -0,2 Prozent für Deutschland und Großbritannien, zwischen -0,2 und -0,5 Prozent für Japan. Die höchsten Zuwächse (3,5 bis 8,2 Prozent) werden unter anderem für China, Indien, Brasilien und Argentinien erwartet.

Eine Ausgangsvoraussetzung dieser Prognose ist die Feststellung, dass die Konsumausgaben, die nicht für das Leben zuhause getätigt werden (out-of-home spending) im Jahr 2020 weltweit um 9 Prozent gesunken sind. Umgekehrt haben die Verbraucher zuhause 4 Prozent mehr ausgegeben als im Vorjahr. Von dieser Verschiebung der Ausgaben beispielsweise für Reisen oder Restaurantbesuche hin zum Konsum zu Hause hat auch die Home-Improvement- und Garten-Branche profitiert. Die Studie geht von Wachstumsraten dieser Branche zwischen 5 und 20 Prozent im Jahr 2021 aus.

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