GfK-Studie

Kaufkraft im DACH-Raum: Große regionale Unterschiede

Die Kaufkraft im deutschsprachigen Raum unterscheidet sich laut einer Studie stark nach Land und Region.(Quelle: Pexels)
Die Kaufkraft im deutschsprachigen Raum unterscheidet sich laut einer Studie stark nach Land und Region.
21.04.2022

Mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft von 41.758 Euro haben die Schweizer 2022 wieder deutlich mehr Geld für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung als die benachbarten Deutschen (24.807 Euro) und Österreicher (24.759 Euro), wie eine neue GfK-Studie aufschlüsselt. Doch nicht nur zwischen den Ländern, auch innerhalb der jeweiligen Länder gibt es sichtbare Unterschiede in Bezug auf das verfügbare Nettoeinkommen.

In der Schweiz belegt der Schwyzer Bezirk Höfe mit Abstand den ersten Platz: Dort stehen den Menschen im Schnitt umgerechnet 97.329 Euro und damit deutlich mehr als das Dreifache der kaufkraftschwächsten Region Bernina (30.608 Euro) zur Verfügung, berichten die Forscher. Bei den Österreichern liegt Wiens 1. Bezirk (Innere Stadt) mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 40.332 Euro ganz vorne, während der 15. Wiener Bezirk (Rudolfsheim-Fünfhaus) mit 19.587 Euro das Schlusslicht bildet. Am wenigsten auseinander geht die Kaufkraft-Schere laut Studie in Deutschland: Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 34.758 Euro führt der Landkreis Starnberg das Ranking der deutschen Kreise an; den letzten Platz belegt Gelsenkirchen mit einem verfügbaren Nettoeinkommen von 19.778 Euro pro Einwohner.

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