Mediamix in der Kommunikation

Konsumenten nutzen fünf Angebotskanäle und bevorzugen den Prospekt

Konsumenten mögen noch immer Gedrucktes, um sich zu informieren.(Quelle: Pixabay/Andrys)
Konsumenten mögen noch immer Gedrucktes, um sich zu informieren.
31.05.2022

Vor einem Kauf nutzen Konsumentinnen und Konsumenten branchenübergreifend im Schnitt rund fünf verschiedene Kanäle der Angebotskommunikation. Sie informieren sich über Angebote im Handel multimedial – und zwar sowohl primär aktiv über bewusst konsumierte Angebote (zum Beispiel Printprospekte oder Suchmaschinen) als auch über primär passiv zugespielte Werbung (zum Beispiel TV- oder Radiowerbung). Das hat die neue Studie „It’s a Match! Kanäle der Angebotskommunikation und ihr crossmediales Zusammenspiel“ von IFH Media Analytics und Media Central ergeben.

Dabei ist unter den 13 untersuchten Kanälen der Angebotskommunikation der gedruckte Prospekt der Lieblingskanal, der auch von zwei Drittel der Konsumenten mit Angeboten assoziiert wird. Daneben konsultiert jeder Zweite Onlineauftritte von Händlern wie Webseiten, Newsletter, Apps oder Social Media. Aber auch passive Werbung im Geschäft (49 Prozent) oder Printanzeigen (38 Prozent) werden vor einem Kauf häufig wahrgenommen.

Welcher Angebotskanal für welches Kommunikationsziel?

Während Prospekte (53 Prozent) oder Angebots-/Prospektapps (34 Prozent) eher zur Inspiration dienen, eignen sich Suchmaschinen (62 Prozent) und Preisvergleichsseiten (42 Prozent) zur konkreten Angebotssuche. Onlineauftritte bedienen dagegen beides (Inspiration 36 Prozent, Produktsuche 39 Prozent). Primär passiv wahrgenommene Kanäle wie Online- oder Social-Media-Werbung können dagegen auf nicht geplante Angebote aufmerksam machen und so zum Spontankauf animieren.

„Wer seine Handelswerbung erfolgreich aussteuern möchte, für den reicht die rein multimediale Betrachtung heutzutage nicht mehr aus: Verschiedene Kanäle müssen so miteinander arrangiert werden, dass eine crossmediale Verzahnung und damit positive Verstärkung der Werbebotschaften erreicht wird“, so Andreas Riekötter, Geschäftsführer von IFH Media Analytics.

(Quelle: IFH Media Analytics)
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