An Kunden weitergeben?

Holzhandel leidet unter gestiegenen Energiekosten

Der Holzhandel gibt die höheren Energiekosten im Schnitt zu 21 Prozent an die Kunden weiter.
Der Holzhandel gibt die höheren Energiekosten im Schnitt zu 21 Prozent an die Kunden weiter.
08.09.2022

Dem Holzhandel machen die gestiegenen Energiekosten zu schaffen. Das geht aus einer Umfrage des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel (GD Holz) im August hervor. Für 2023 erwartet der Holzhandel erhebliche Kostensteigerungen im Energiebereich, bereits 2022 sind die Kosten nach Angaben der Unternehmen erheblich gestiegen.

Von den 33 befragten Unternehmen nutzen 45 Prozent hauptsächlich Holz zur Wärmeerzeugung, gefolgt von Gas mit 38 Prozent und Öl mit 10 Prozent. 55 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, selbst Strom zu produzieren. Diese Unternehmen decken durchschnittlich 50 Prozent ihres Strombedarfs aus eigener Erzeugung.

Gefragt nach den Energiesparpotenzialen, sehen 69 Prozent der Teilnehmer beim Thema „Investition in erneuerbare Energien“ ein mittleres oder hohes Potenzial. 42 Prozent sehen ein mittleres oder hohes Potenzial dabei, ihren Energieverbrauch allgemein zu reduzieren. Bei den Themen „Umstellung auf andere Energieträger“ und „Investition in Energiesparmaßnahmen“ sehen jeweils ein Drittel der Teilnehmer ein mittleres oder hohes Potenzial. Am schlechtesten schneiden hier die Energiesparmaßnahmen in Lager oder Ausstellung ab, 82 Prozent beziehungsweise 85 Prozent sehen hier kein oder nur geringes Potenzial. Die befragten Unternehmen streben durchschnittlich eine Reduzierung ihres Energieverbrauchs um 14 Prozent an.

Ein wichtiges Thema ist außerdem, ob die gestiegenen Energiekosten an die Kunden weitergegeben werden können. Die Umfrageteilnehmer geben an, im Durchschnitt 21 Prozent der Kostensteigerung an ihre Kunden weitergeben zu können.

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