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Mehr als ein Drittel der Hartwarenhändler meldet Plus im April

Die Umsatzentwicklung im Hartwareneinzelhandel in der ZHH-Umfrage.

Die Umsatzentwicklung im Hartwareneinzelhandel in der ZHH-Umfrage.

Die Warenversorgung im Harwareneinzelhandel laut ZHH-Umfrage.

Die Warenversorgung im Harwareneinzelhandel laut ZHH-Umfrage.

Im Hartwareneinzelhandel melden für den April 44 Prozent der Unternehmen Umsatzrückgänge verglichen mit dem Vorjahresmonat. Andererseits haben 38 Prozent der Facheinzelhändler ein (teilweise deutliches) Umsatzwachstum erzielt, berichtet der Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) über eine aktuelle Umfrage unter seinen Mitgliedern. Aufgrund seiner differenzierten Ausprägung und den regional unterschiedlichen Restriktionen sei weiterhin kein einheitliches Bild darzustellen, stellt der Verband fest. Inzwischen haben wieder alle Verkaufsstellen geöffnet, nachdem ab Mitte März rund ein Drittel der Händler ihre stationären Verkaufsflächen schließen musste. Für Umbau- und Schutzmaßnahmen zur Infektionsverhütung wurden durchschnittlich bis zu 1.000 Euro pro Verkaufsstelle investiert.

Im Vergleich zum März 2020 stiegen die Umsätze bei 46 Prozent der Facheinzelhändler, während sie bei 39 Prozent zurückgingen. Dies könne unter dem Gesichtspunkt, dass bei der Befragung im April noch über 60 Prozent der teilnehmenden Fachhändler mit Umsatzrückgängen gerechnet haben, vorsichtig als erfreuliche Tendenz gewertet werden, urteilt der ZHH. Für den Mai rechnen 66 Prozent der Fachhändler mit einer gleichbleibenden oder besseren Entwicklung als im April.

Von Lieferengpässen der Hauptlieferanten berichten jetzt 77 Prozent der Facheinzelhändler; im April waren es lediglich 45 Prozent gewesen.

"Bisher ist es dem Hartwarenhandel gelungen, sich gut an die schwierigen und beispiellosen Rahmenbedingungen der Corona-Krise anzupassen", meint Thomas Dammann, Hauptgeschäftsführer des ZHH. "Kundennähe, lokale Verfügbarkeit und vor allem Kreativität sowie Ideenreichtum lassen den Fachhandel recht hoffnungsvoll die Krise bisher meistern."




|22. Mai 2020 | 09:52

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