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Der Grüne Markt 1991/92: "Das war eine Saison der Superlative!"

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diy ist die abonnentenstärkste Fachzeitschrift für Bau- und Heimwerkermärkte, Fachmärkte mit Do-it-yourself-Bedarf sowie Gartencenter und Gartenabteilungen. Neben den einzelnen Neueröffnungen in der DIY-Handelslandschaft, befaßt sich diy auch mit Warenpräsentation, Ladenbau und Marketing. Das gesamte DIY-Archiv von 1991 bis heute umfaßt Beiträge aus den folgenden Sortimentsbereichen: Holz, Baumaterial, Sanitär und Heizung, Werkzeuge und Eisenwaren, Raumausstattung und Dekoration, Elektro, Garten, Selbstbaumöbel, Auto und Zweirad sowie Basteln und Freizeit . DIYonline ist ein Internetdienst des Dähne Verlags. Allgemeine Informationen des Verlages finden Sie unter http://www.daehne.de . Das diy-Textarchiv ist eine Internetanwendung des Internet-Service-Partners DeDeNet Internet- und Multimedia-Entwicklungen GmbH, Ettlingen. © Copyright 1998, Dähne Verlag, Ettlingen.     GARTENMARKT Der Grüne Markt 1991/92: “Das war eine Saison der Superlative!" Sich nur auf Petrus rauszureden, war in diesem Frühjahr/Sommer nicht möglich. Dieses Mal hat der Grüne Markt eindeutig eine konjunkturelle Delle bekommen. Genau genommen, war es das erste Mal seit Beginn des deutschen Wirtschaftswunders. Und damit muß der Grüne Markt wohl Abschied nehmen vom Mythos der konjunkturellen Unverwundbarkeit. Früher war alles anders. Da hat der deutsche Wähler und Steuerzahler bei wirtschaftspolitischen Unsicherheiten und bei Hochphasen der Politikverdrossenheit den Gürtel enger geschnallt und sich in seinen Garten zurückgezogen. Da wurde angesichts steigender Lebenshaltungskosten und Steuerdrohungen lieber in den Garten investiert als in Fernreisen. Und in den Landstrichen, die seit zwei Jahren als “neue Bundesländer" apostrophiert werden, hatte der private Mensch überhaupt nur den Garten mit der Datsche als Fluchtpunkt vor dem real existierenden Sozialismus. Wiedervereinigt ist alles anders. In den neuen Bundesländern werden mitnichten die Nutzgärten weiter gehegt und gepflegt, da werden nicht einmal so sehr Maschinen und Geräte angeschafft, wie Bedarf besteht. Stattdessen wird auf die Mark geschaut und statt des Rasenmähers lieber ein Bonsaibäumchen angeschafft. Gemüse gibt's im Supermarkt satt, das muß nicht mehr aus dem eigenen Garten sein. Aber nach Gartenteich mit Sumpfzone und kombiniertem Licht-Wasserspiel steht den Neu-Bundesbürgern der Sinn noch nicht. Die Alt-Bundesbürger haben die Nase voll. Voll von sich selbst bereichernden…
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