diy plus

Heimwerker sind keine Schwarzarbeiter, Her Dr. Schäuble

diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
diy ist die abonnentenstärkste Fachzeitschrift für Bau- und Heimwerkermärkte, Fachmärkte mit Do-it-yourself-Bedarf sowie Gartencenter und Gartenabteilungen. Neben den einzelnen Neueröffnungen in der DIY-Handelslandschaft, befaßt sich diy auch mit Warenpräsentation, Ladenbau und Marketing. Das gesamte DIY-Archiv von 1991 bis heute umfaßt Beiträge aus den folgenden Sortimentsbereichen: Holz, Baumaterial, Sanitär und Heizung, Werkzeuge und Eisenwaren, Raumausstattung und Dekoration, Elektro, Garten, Selbstbaumöbel, Auto und Zweirad sowie Basteln und Freizeit . DIYonline ist ein Internetdienst des Dähne Verlags. Allgemeine Informationen des Verlages finden Sie unter http://www.daehne.de . Das diy-Textarchiv ist eine Internetanwendung des Internet-Service-Partners DeDeNet Internet- und Multimedia-Entwicklungen GmbH, Ettlingen. © Copyright 1998, Dähne Verlag, Ettlingen.     MEINUNGEN Heimwerker sind keine Schwarzarbeiter, Herr Dr. Schäuble Kürzlich hat Dr. Wolfgang Schäuble, den wir alle als überragenden Politiker, aktiven Mitgestalter der neuen Bundesrepublik und scharfsinnigen Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kennen, wieder einmal ein Buch auf den Markt gebracht. Ein Buch, dem gerade in unserer heutigen Zeit wohl ganz besondere Bedeutung zukommen könnte, wäre ihm da nicht eine ganz böse Fehleinschätzung unterlaufen; ja wäre ihm da nicht von irgendeinem seiner Berater oder Gutachter die Bewertung einer ganzen Branche - der DIY-Branche - auf den Tisch gelegt worden, die einer Diffamierung gleichkommt. Aus dem neuen Buch von Dr. Schäuble “Und der Zukunft zugewandt" hier die fünf markanten Sätze mit unserer eigenen Kommentierung. Dr. Schäuble: “Das also nennen wir heute Fortschritt: Die Tapeten wieder selber anzukleben, anstatt es diejenigen machen zu lassen, die es von Berufs wegen besser können." Und ob das ein Fortschritt ist, daß unsere Bürger ihre vier Wände selbst tapezieren. Man darf doch nicht ernsthaft annehmen, daß unsere Handwerker jemals in der Lage gewesen wären, die Wohnungen aller unserer 30 Millionen Do-it-yourselfer in den Zustand zu versetzen, in dem sie sich heute befinden. Man darf auch nicht vergessen haben, wie Häuser und Wohnungen das real Pleite gegangene 40-jährige System der DDR überstanden haben und wie positiv die Entwicklung in den neuen Bundesländern gerade in diesem Bereich ist. Schon allein durch Selbst-Tapezieren, Selbst-Streichen, Selbst-Verlegen, Selbst-Reparieren, sind die…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch