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1997, Nr. 11, S. 3 KOMMENTAR    Karl-Heinz Dähne   Der Euro kommt, da führt kein Weg dran vorbei Euro-Vorbereitungen   Er steht zwar schon fast vor der Tür, der Euro, und von Woche zu Woche wird es immer unwahrscheinlicher, daß seine Einführung verschoben wird, doch die mittelständische Wirtschaft ist bisher recht schwach in Bewegung gekommen, was die Vorbereitungen auf die Einführung der neuen europäischen Währung in wenigen Monaten betrifft. Gerade mal 13 Prozent der Betriebe des Handels, und rund 25 Prozent der Industrieunternehmen, haben bisher wichtige und notwendige Maßnahmen dazu eingeleitet.   Dringender Handlungsbedarf besteht zum Beispiel schon heute in der Bestimmung einer betrieblichen Koordinierungsperson oder -stelle. Dann sollte der Grad der Betroffenheit des einzelnen Unternehmens analysiert und dokumentiert werden; bei Neuanschaffungen, insbesondere bei Computern und Kassen, empfiehlt es sich, auf “Euro-Kompatibilität" zu achten; und schon jetzt ist es wichtig, die Umstellungskosten (u.a. für Produktionsanpassung, doppelte Preisauszeichnung in DM und Euro, Verpakkung, Logistik etc.) zu kalkulieren und den Mehraufwand zu budgetieren. Sie sehen, es ist dringend notwendig, mit den Vorbereitungen noch in diesem Jahr zu beginnen. Wir werden Sie dabei unterstützen und ab kommenden Monat im diy-Branchenmagazin auf einer speziellen “Euro-Seite" in regelmäßigen Abständen Tips und Anleitungen für Ihre Vorbereitungsarbeiten veröffentlichen.        Alleingang   Vor wenigen Tagen hat der Bundesverband Deutscher Holzhandel seine sogenannte “Leipziger Erklärung" herausgegeben, mit der man gegen die staatlichen und sonstigen Hindernisse vorgehen will, die den mittelständischen Existenzgründern in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin-Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen permanent in den Weg gelegt werden. Da sollen die Banken aufgefordert werden, Kreditwünsche in Zukunft flexibler zu handhaben; bei der Kreditvergabe sollen keine Privatbanken zwischengeschaltet werden; Gerichtsverfahren sollen verkürzt werden; die Zahl und Qualifikation der Gerichtsvollzieher soll gesteigert werden etc.,etc. Alles gute Vorsätze, wie wir längst wissen. Doch glaubt man beim BDH denn tatsächlich, daß man all diese Forderungen im Alleingang durchzusetzen vermag. Schade, gemeinsam mit anderen Fachverbänden wäre da wohl etwas zu bewegen. So aber bleibts mit Sicherheit leider nur ein Schüßchen ins Leere.     Laden-Mopser   Will man den in jüngster Zeit…
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