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1998, Nr. 12, S. 38
MARKETING
Markt-Gestaltung
Wohnwelten im Baumarkt
Innendekorationssortimente sind Hoffnungsträger und fordern den
DIY-Handel heraus
Neben den traditionellen Baumarktsortimenten nimmt der Bereich “Wohnen
und Innendekoration" in den letzten Jahren einen zunehmend höheren
Stellenwert ein. In diesem Segment stehen die Baumarktbetreiber in direktem
Wettbewerb mit den Möbel- und Einrichtungshäusern. Der Marktauftritt
und die Abteilungsgestaltung muß auf diese Entwicklung abgestimmt
werden.
Möbel- und Einrichtungshäuser kommen dem Verlangen nach solchen
Lösungsvorschlägen durch Wohnlandschaften mit ausgestalteten Kojen
nach. In Verbindung mit dem großen
Möbelangebot lassen sich die Sortimente für Boden, Wand, Decke
und der Bereich Innendeko/Zubehör gut kombinieren. Durch die Zwangswegeführung
erhält der Kunde Einblicke in alle Wohnbereiche, bekommt Anregungen
und wird zu Impulskäufen - gerade im Bereich der Zusatzsortimente -
animiert.
Dieses Konzept wurde für Küche und Bad von vielen Baumärkten
übernommen. Es läßt sich aber im Bereich Wohnen/Innendeko,
gerade bei bestehenden Märkten, nur schwer umsetzen.
Das Ausstellungsmodul als universelle Plattform gibt dem Kunden Anregungen
und Informationen rund um das Thema “Wohnen".
 
Flexible Ausstellungsmodule als Verkaufshilfen
Mit flexiblen Ausstellungsmodulen, die in kompakter und verdichteter
Form Anwendungs- und Einrichtungsvorschläge darstellen, können
dem Kunden die nötigen Anregungen gegeben werden. Diese Module lassen
sich auf größeren Flächen zu Landschaften addieren, aber
auch einzeln in der entsprechenden Abteilung anwenden. Jedes Modul stellt
eine konkrete Wohnraumsituation verdichtet dar und gibt Anregungen für
Material- und Farbzusammenstellung in Kombination mit Zusatzprodukten und
Accessoires.
Sämtliche relevanten Sortimente des Innendekobereiches werden zusammen
mit den Sortimenten Bauele-mente, Beleuchtung, Parkett/Paneele als Raumeinheit
dargestellt und verdeutlichen dem Kunden die Vernetzung und das Zusammenspiel
der verschiedenen Materialien. Die Einrichtung und Dekoration von kompakten
Einheiten muß nicht im Markt stattfinden - schnelles Wechseln je nach
Trends ist möglich. Die Mobilität der Module erlaubt verschiedene
Grundrißvarianten und hilft, ein “Verstauben" der Ausstellungen
zu verhindern.
 
Baumärkte können auf ihre Stärken setzen
Gerade die Baumärkte haben die Möglichkeit, über die reine
Produkt- und Ambientedarstellung hinaus, auf weitere Schwerpunkte einzugehen.
An konkreten Situationen…
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