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1999, Nr. 10, S. 42 Fachhandel Gebrüder Löffler “Unsere stärkste Konkurrenz sind die Reiseveranstalter" Es gibt sie, die Erfolgsgeschichten von mittelständischen Handelsunternehmen in Deutschlands Osten. Die Gebrüder Löffler sind ein Beispiel dafür    Sie gründeten die erste GmbH in der Greizer Region, und das noch im Sommer 1990 vor der Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Und seitdem haben sie Jahr für Jahr gekauft, gebaut und erweitert. Die Rede ist von den beiden Brüdern Karl-Heinz und Joachim Löffler, geschäftsführende Gesellschafter der gleichnamigen Bauzentren und Baufachmärkte im ostthüringischen und westsächsischen Raum zwischen Gera, Plauen und Reichenbach. Über fünf Märkte verfügen jetzt die beiden Brüder. Ende August wurde der völlige Umbau des Stammhauses mit 17.000 qm Fläche gefeiert. Neben dem Hauptgebäude wurde auch ein neues Baustofflager mit Terminals und modernster Lagerlogistik eingeweiht. Die Verkaufsräume sind großzügig gestaltet, an einer Informationstheke kann man sich individuell über einzelne Produkte beraten lassen. “Ein Haus im Haus" zeigt Anwendungsbeispiele auf, ein großer Ausstellungsbereich “Sanitär" gibt Gestaltungstips.       Ursprünglich eine Scheune, ist das Hauptgebäude inzwischen ansprechend neu gestaltet.      Von regionaler Stärke    Inzwischen werden 100 Mitarbeiter und zehn Lehrlinge beschäftigt. Den Erfolg von zweistelligen Zuwachsraten beim Umsatz - dieses Jahr flächenbereinigt acht Prozent - verdanke man, so Karl- Heinz Löffler, auch und gerade den engagierten Mitarbeitern. So hat man bereits im vergangenen Jahr die magische Umsatzzahl von 50 Mio. DM erreichen können: “Aber ganz klar, wir streben für dieses Jahr die 60 Mio. DM an", stellt Karl-Heinz Löffler fest.       Löffler: “Der Markt ist noch längst nicht gesättigt."    Die zweite Stärke des Unternehmens sei aber, so der Geschäftsführer, daß man regional bekannt sei und diesen Standortvorteil auch zu nutzen wisse. “Die Menschen kennen uns persönlich. Wenn einmal etwas nicht so gut läuft, denn wissen sie genau, an wen sie sich zu wenden haben", beschreibt Löffler die Situation. Deshalb hat man auch keine Ambitionen, etwa in Richtung Bayern zu expandieren. Der Osten biete noch viele Möglichkeiten. “Der Markt ist noch längst nicht gesättigt und der Sanierungswille ist vorhanden. Es fehlt nur an der Finanzierung", ist sich Löffler sicher. Allerdings verlagere sich der Absatz durchaus: Während der Rohbau zurückgeht, liegen der trockene…
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