diy plus

Handel

diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
1999, Nr. 10 , S. 34 Handel Globus Wenn Umweltschutz mehr als ein Wort sein soll Globus legt seinen ersten Umweltbericht vor: Ein Resümee nach zehn Jahren Ökologie im Unternehmen    Vor über zehn Jahren wurde bei Globus im Unternehmensgrundsatz sechs festgeschrieben: “Umwelt geht uns alle an - wir nehmen unsere Verpflichtungen gegenüber Gesellschaft und Umwelt ernst." Das sei ein Grundsatz, so Globus-Geschäftsführer Dr. Gernot Koch, der sich wegen einer Vielzahl von regionalen Maßnahmen weniger für überregionale Publikationen eigne. Umweltschutz sei bei Globus Chefsache, gehe also jede Führungskraft etwas an. Derzeit betreibt Globus in Deutschland 43 Baumärkte mit mehr als 8.000 qm Verkaufsfläche.    Vor zehn Jahren konstituierte sich im Unternehmen der Arbeitskreis Umwelt, 1991 wurden die verbindlichen Globus-Umwelt-Standards verabschiedet. Im Jahr darauf wurde die Stelle eines Umweltbeauftragten geschaffen (heute wahrgenommen von Lásló Gilányi). Er bearbeitet gruppenübergreifende Umweltfragen, organisiert die Sitzungen des Gruppen-Arbeitskreises Umwelt und arbeitet mit den Naturschutzverbänden zusammen. Derzeit wird unter anderem exemplarisch bei einem Baumarkt eine kritische Analyse durchgeführt, um Schwachstellen zu erkennen und zusätzliche Potentiale zu definieren.    In jedem Baumarkt und in jeder Vertriebsschiene wurde ein eigener Arbeitskreis “Umwelt" eingerichtet. Jeder Mitarbeiter sollte, so Globus, über die Umweltaspekte seines Sortiments informiert sein. Der Lieferant verpflichtet sich, keine Produkte aus Kinder- und Zwangsarbeit zu vertreiben. Mehrwegprodukte werden gegenüber Einwegprodukten forciert, in das Einstiegspreisprogramm “Fair" sollen keine Produkte aufgenommen werden, die aus Umweltaspekten bedenklich sind.    Doch Umweltschutz spielt auch unternehmensintern eine Rolle. Beim Bau von Märkten wird für die Parkplätze Ökopflaster sowie für die Fassadengestaltung wasserlösliche Farben und Lakke verwendet. Wo möglich, sollen die Fassaden und die Dächer begrünt und Oberlichter eingebaut werden. Bei Leuchtstofflampen wurden elektronische Vorschaltgeräte eingesetzt und bei Waschstraßen und Toilettenanlagen Regenwasser genutzt. So sank der Wasserverbrauch je Mitarbeiter von 1989/90 auf 1997/98 um 1,8 Prozent, der Stromverbrauch um 40,8 Prozent. 78 Prozent des Abfalls kann verwertet werden, die Quote soll in den nächsten beiden Jahren auf 90 Prozent steigen.    Auch nach außen will Globus ökologisch wirken. Das Kinderumweltprogramm…
Zur Startseite
Lesen Sie auch