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1999, Nr. 10, S. 52 Industrie 25 Jahre A.S.Création Marktorientierte Kreativität Im Jubiläumsjahr hat A.S. Création sein Logistikzentrum auf den modernsten Stand gebracht       Wurde erneut ausgebaut: der zweite Standort von A.S. Création in Wiehl-Bomig.    Die deutschen Tapetenfabriken wurden in der Regel bereits im vorigen Jahrhundert gegründet. Doch daß auch noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgreiche Neugründungen in dieser Branche möglich sind, zeigt das Beispiel von A.S. Création, wo man in diesem Jahr - als jüngste Tapetenfabrik Deutschlands - das 25jährige Jubiläum feiert.    Ursprünglich wurde das Unternehmen 1974 als Schwester von Pickhardt & Siebert etabliert. Im Rahmen eines Management-Buy-outs wurde das in Gummersbach-Derschlag ansässige Unternehmen Ende der 80er Jahre dann vom heutigen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schneider übernommen.    Mit dem Bau einer neuen Fabrikanlage und eines modernen Logistikzentrums im benachbarten Wiehl-Bomig wurde 1993 die expansive Entwicklung der vorausgegangenen Jahre fortgesetzt. Doch unter anderem vor dem Hintergrund des Booms auf den osteuropäischen Märkten reichten auch diese Anlagen bald nicht mehr aus, um die Anforderungen des Marktes zu befriedigen. So wurden 1998 die Produktionsanlagen des Wettbewerbers Borges übernommen und in Wiehl-Bomig integriert. Gleichzeitig wurde das Lager von 20.000 auf 30.000 Palettenplätze ausgebaut. Insgesamt summierten sich die Investitionen in den vergangenen drei Jahren am Standort Wiehl-Bomig auf 70 Mio. DM. “Das hochmoderne Logistikzentrum gewährleistet einen 24-Stunden-Service in ganz Deutschland", versichert Jürgen Schneider.       Rund 30.000 Palettenplätze zählt nun das automatische Hochregallager.    Ein weiterer wichtiger Schritt in der Unternehmensentwicklung war der Gang an die Börse im Mai 1998. Doch vor dem Hintergrund der Währungskrise in Rußland und der damit verbundenen Umsatzrückgänge wurden die Erwartungen an die Kursentwicklung der A.S.Création-Aktie zunächst nicht erfüllt. Deshalb beschloß die Hauptversammlung ein Aktienrückkaufprogramm von 8,3 Prozent des Grundkapitals bis Ende November 2000.    Für dieses Jahr weist der Trend dagegen bereits wieder nach oben. Aufgrund des überdurchschnittlich hohen Umsatzanteils des Rußlandgeschäftes im Vorjahrszeitraum liegen die konsolidierten Konzernumsätze mit 88,6 Mio. DM zwar um 15,6 Prozent unter dem Halbjahreswert 1998. Gegenüber dem ersten Quartal 1999 konnte der…
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