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1999, Nr. 10, S. 44 Marketing Raumdesign Gestaltung ist kein Selbstzweck Anfang September eröffnete Baufuchs Herget in Langenselbold neu. Neu ist aber auch das Ladenkonzept von Roomline und StoreConcept, das hier verwirklicht wurde    Es sollte ein zukunftsweisender Markt werden, den Frank Brauer vom Freiburger Planungsbüro Roomline zusammen mit Gerhard Friedrich von StoreConcept Ladenbau entwickeln sollte. Der umzubauende Baufuchs-Markt sollte eine neue Gesamtgestaltung erfahren. Das Ergebnis dieser ganzheitlichen Planung vom Parkplatz über den Eingangsbereich bis hin zum Check-Out, von der Einrichtung über Farbgebung, Beleuchtung und optimale Kundenführung sollte einen interessanten und kundenorientierten Baumarkt entstehen lassen.    Der Ein- und Ausgang des neuen Marktes wird durch ein vorgestelltes Portal betont. Die Gestaltung stellt Bezüge zum Thema “Bauen" her und setzt ein deutliches Signal vor die gleichförmige Glasfassade. Die Rahmenkonstruktion dient zur Aufnahme eines auskragenden Vordachs und erlaubt die Anbringung von Schriftzügen und Signets.       Die Ladenkonzeption als Grundriß.    Der Grundriß gliedert sich in die Bereiche Eingang/Kassenzone, Außenring und Zentrum. Der Eingangsbereich beinhaltet die Hauptinformation, die Kinderspielecke, die Kassenzone und das Marktleiter-Büro. Im Außenring sind die typischen Baumarktsortimente wie Werkzeuge, Eisenwaren, Elektrozubehör, Farben, Sanitär, Bauchemie, Holz und Gartenhartware angeordnet.    Im Zentrum sind die “schönen Sortimente" zusammengefaßt. Dies sind SB-Abteilungen wie Leuchten und Tapeten, aber auch Ausstellungsbereiche für Sanitär und Fliesen sowie Bauelemente und Parkett. Eine großzügige Saisonfläche rundet die Sortimente ab. Sie kann für die Gartenmöbelausstellung, den Weihnachtsmarkt und andere saisonale Angebote genutzt werden - auch Aktionen finden hier ihre Präsentationsfläche.    Durch die Anordnung der Sortimente werden Bezüge über die “Allee" hinweg hergestellt. Das Wohnsortiment liegt immer gegenüber dem jeweiligen Zubehörsortiment. Der Kunde betritt den Markt durch einen großzügigen Windfang und Eingangsbereich. Durch die diagonale Anordnung des Eingangs schaut er nicht zwangsläufig auf die Kassenzone und wird so nicht schon zu Beginn an das Bezahlen erinnert.       Das Austellungszentrum.    Nach dem Passieren der Eingangsanlage betritt er die “Allee". Diese trennt den Außenring vom Zentrum und erlaubt einen Rundgang durch den Markt, der vor der…
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