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Bauen und Renovieren 1998 in Ostdeutschland

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1999, Nr. 3, S. 48 Handel Bauen und Renovieren 1998 in Ostdeutschland Das Leipziger Institut für Marktforschung führt bereits seit 1991 alljährlich in den neuen Bundesländern und Ostberlin Befragungen durch, um die Tendenzen zu begonnenen, weitergeführten und vorgesehenen baulichen Maßnahmen im Privatbereich zu ermitteln. Hier die Ergebnisse von 1998   Neben gewerblichen Neubauten hat heute in Ostdeutschland fast jeder mittelgroße und große Ort - wie hier im Landkreis Leipzig - auch sein Neubaugebiet für Eigenheime und sonstiges Wohneigentum. Die Möglichkeiten für die Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten haben sich in den vergangenen Jahren durch Material- und Werkzeugangebote sowie ausreichend verfügbare Handwerkerkapazitäten wesentlich verbessert. Die Nutzung dieser Möglichkeiten unterscheidet sich erwartungsgemäß deutlich zwischen Wohnungseigentümern und Mietern. Bauliche Maßnahmen an Wohnungen und Wohngebäuden durch die Haushalte wurden - 1997 durch 51 Prozent der Wohnungseigentümer und 12 Prozent der Mieter abgeschlossen. - 1998 durch 61 Prozent der Wohnungseigentümer und 18 Prozent der Mieter begonnen, weitergeführt oder noch vorgesehen. - für die nächsten zwei Jahre durch 50 Prozent der Wohnungseigentümer und 14 Prozent der Mieter geplant. Abgeschlossene und in Durchführung befindliche Maßnahmen haben sich gegenüber dem Vorjahr vor allem bei Wohnungseigentümern (4 bzw. 5 Prozentpunkte), aber auch bei Mietern (jeweils 1 Prozentpunkt) verringert. Die Langzeitbetrachtung zeigt, daß es sich bei den Besitzern von Wohneigentum offensichtlich um Sättigungstendenzen handelt, die jedoch auch durch begrenzte finanzielle Möglichkeiten beeinflußt werden. Auch Art und Umfang der durchgeführten und beabsichtigten Arbeiten unterscheiden sich zwischen Wohnungseigentümern und Mietern ganz wesentlich. 1997 wurden von Wohnungseigentümern mit abgeschlossenen Arbeiten am häufigsten die Erneuerung von Fenster und Türen, das Fliesen von Bad und Küche, der Einbau von Dusche/ Bad/Toiletten sowie Wärmedämmung und Erneuerung/Erweiterung der Elektroinstallation genannt. 1998 beschränkten sich die Arbeiten dagegen vorwiegend noch auf das Erneuern von Fenstern und Türen, das Fliesen von Küche/Bad und das Erneuern/Erweitern von Elektroinstallationen. Bei den Mietern allerdings war auch 1998 das Fliesen mit Abstand die häufigste Modernisierungsarbeit. Für die nächsten zwei Jahre beabsichtigen Wohnungseigentümer am häufigsten die…
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