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1999, Nr. 3, S. 18 Titel    Eine neue Größe im deutschen DIY-Handel Innerhalb eines Jahres hat die Rewe die Anzahl ihrer toom Baumärkte verdoppelt    Mit der Übernahme der Stinnes-Baumärkte und einem großen Portfolio aus der ehemaligen Götzen-Gruppe gelang es der Rewe-Handelsgruppe im vergangenen Jahr, die Anzahl der toom Baumärkte von 132 auf 267 zu erhöhen. Verkaufsfläche und Umsatzvolumen haben sich ebenso deutlich vergrößert.       Der neue toom Baumarkt (4.700 qm) in Schwerte wurde im August eröffnet.      Seit 1978 im DIY-Handel    Die Ursprünge der Großflächen-Vertriebslinie toom gehen auf die SB-Warenhäuser der Leibbrand-Gruppe zurück. 1974 beteiligte sich die Rewe-Zentrale mit einem Anteil von 50 Prozent an der damals gegründeten Rewe Handelsgesellschaft Leibbrand OHG, die 15 Jahre später vollständig in den Besitz der Rewe überging.    Der erste toom Baumarkt wurde 1978 in Frankfurt/ Main neben einem SB-Warenhaus eröffnet. Auch in der Folgezeit lehnte man sich eng an die Nonfood-Bereiche der SB-Warenhäuser an. 1987 konnte die 20. Baumarktfiliale eingeweiht werden. Ab 1989 wurde dann die Expansion verstärkt, so daß man bis zum Jahresende 1990 über 32 Baumärke verfügte. Im Zuge der weiteren, bundesweiten Baumarktexpansion verließ man das damalige Vertriebsgebiet Rhein-Main. 1991 ist das Erscheinungsbild der Baumärkte auf die noch heute gültige Farbkombination Rot/Weiß verändert worden. Ende September 1992 folgte der 50. Baumarkt in Hamburg-Eidelstedt.    Im Zuge der Expansionswelle sind die toom-Baumärkte dem Trend zur größeren Fläche angepaßt worden. Während anfangs Baumärkte mit meistens weniger als 2.000 qm Verkaufsfläche eröffnet wurden, werden heute Verkaufsflächen zwischen 5.000 qm und 6.000 qm angestrebt. Wo immer möglich, wird ein Gartenmarkt angegliedert. Das Sortiment umfaßt rund 60.000 Artikel für Heimwerker und Handwerker.    In den neuen Bundesländern agierte toom vergleichsweise zurückhaltend. Anfang 1998 betrieb toom dort sieben Baumärkte, die bevorzugt in Fachmarktzentren mit möglichst vielen der anderen Rewe-Vertriebslinien vereinigt wurden, z.B. toom-SB-Warenhaus, toom-Getränkemarkt, Frick-Teppichbodenmarkt sowie ProMarkt für Unterhaltungselektronik.       In Hamm erinnert nichts mehr an den früheren Baumarkt-Betreiber Götzen.      Starke Expansion in den späten 90er Jahren    Die Rewe-Vertriebslinie Inter-Kaufpark, zu der neun Jumbo-Baumarkt-Filialen und zwei Franchise-Baumärkte gehörten, wurde 1995…
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