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Karl Peter Uhle

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jubiläums-special, S. 35 Karl Peter Uhle Wider die Stagnation Der AVA-Geschäftsführer glaubt, dass ­ trotz Globalisierung und Internationalisierung ­ der Schlüssel zum Erfolg seines Unternehmens in der Konzentration auf den deutschen Markt liegt    Die deutsche Baumarktbranche sieht sich einer Konzentrationswelle und einem harten Ausleseprozess gegenüber. Diese Aussage ist schon über das Stadium einer Prognose hinaus ­ der Prozess hat bereits eingesetzt.    Auf dem Baumarktsektor wird sich eine Bewegung wiederholen, wie wir sie schon in anderen Bereichen des Einzelhandels, insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel, vor Jahren gesehen haben und der auch heute noch andauert: Die Flächen werden immer größer und die Zahl der Betriebseinheiten nimmt ab. Daß die Baumärkte in den vergangenen Jahren immer größer geworden sind, ist für jedermann nachvollziehbar. Die Zahl der Baumärkte ist jedoch noch stabil. Das wird sich ändern, wenn die durch die seit drei Jahren stagnierende Gesamtnachfrage ausgelöste Strukturbereinigung einsetzt, d.h. die kleinen Baumärkte früherer Generationen sich nicht mehr am Markt halten können.    Vor dem Hintergrund dieser Marktsituation stellt sich für die Unternehmen die Frage, wie man die eigene Zukunft erfolgreich und nachhaltig gestalten kann. Das Schlüsselwort Wachstum wird immer häufiger mit Unternehmenszusammenschlüssen und Übernahmen definiert, und zwar auf europäischer Ebene.    Die AVA-Baumarktdivision mit ihrem Formaten "Marktkauf" und "Dixi" und 1,8 Mrd. DM Umsatz in 1999 hat sich für eine eigenständige Wachstumsstrategie entschieden: Mit unseren Expansionsmaßnahmen konzentrieren wir uns auf den deutschen Markt und kooperieren in der Warenbeschaffung mit europäischen Partnern.       Dieses Modell ist 1999 gemeinsam mit der niederländischen Vendex-Gruppe entwickelt worden. Unsere niederländischen Marktkauf-Baumärkte haben wir an Vendex abgegeben. Vendex baut damit die Marktposition in den Niederlanden aus, die AVA konzentriert sich auf den deutschen Markt, und beide Partner steigen durch die Bündelung ihres Einkaufsvolumens zu einem "European player" auf. Diese Kooperation wird sowohl durch die Expansion der beiden Partner als auch durch die Aufnahme weiterer Unternehmen in anderen europäischen Ländern weiter an Bedeutung gewinnen. Entsprechende Kontakte gibt es bereits.    Die Idee der Kooperation läßt sich auf folgenden Nenner bringen: Der Ausbau der Position auf dem Heimatmarkt wird mit den Möglichkeiten der…
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