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Werkzeuge: Verbesserte Inlandsnachfrage und hoher Exportzuwachs

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2001, Nr. 3, S. 82 Werkzeug Konjunktur Verbesserte Inlandsnachfrage und hoher Exportzuwachs Hohe Zuversicht herrscht derzeit bei den Werkzeugherstellern Nach einem schwachen Jahr 1999 zieht die Werkzeugkonjunktur im Jahr 2000 kräftig nach. Diese positive Einschätzung der Konjunkturlage wird durch die vorläufigen Ergebnisse der vierteljährlichen Umfrage des Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI), Remscheid, unter ausgewählten Mitgliedsfirmen bestätigt. Die hohen Zuwachsraten von über zehn Prozent im ersten Quartal 2000 bei den Auftragseingängen konnten zwar nicht gehalten werden. Dennoch ergab sich für den Zeitraum von Januar bis September 2000 ein Auftragszuwachs von insgesamt 6,2 Prozent. Hoher Auftragsbestand Auch nach Angaben des IFO-Institutes stieg die Reichweite der Auftragsbestände im Jahr 2000 in der Werkzeugindustrie permanent: Im ersten Quartal 2000 betrug sie 1,6 Monate, im zweiten Quartal 1,9 und im dritten erreichte sie 2,2 Monate. Auch die Kapazitätsauslastung in der Werkzeugindustrie liegt mit 88 Prozent im dritten Quartal 2000 weit über dem Durchschnitt des Vorjahres (81 Prozent). Hintergrund dieser Entwicklung ist vor allem eine hohe Dynamik im Exportgeschäft. Laut der FWI-Umfrage konnten die Auslandsaufträge im Zeitraum von Januar bis September 2000 ein Plus von 9,1 Prozent erreichen. Nach den Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes stieg die Werkzeugausfuhr im ersten Halbjahr 2000 insgesamt um 18,3 Prozent und erreichte einen Wert von zwei Mrd. DM. Im Mai 2000 waren die monatlichen Ausfuhren sogar um 30 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Monate Januar, Februar und April wiesen beachtliche Steigerungsraten von über 20 Prozent aus. Sehr zufrieden mit dem Jahr 2000 ist die deutsche Werkzeugindustrie. USA wichtigstes Exportland Der größte Exportmarkt im ersten Halbjahr 2000 ist ­ wie auch in den Vorjahren ­ die EU mit einem Anteil von 52,7 Prozent an der Gesamtausfuhr. Die Exporte in die EU stiegen in diesem Zeitraum um 14,7 Prozent. Die Werkzeugausfuhren in die USA erreichten ein Plus von 24,6 Prozent: Damit sind die USA weiterhin das bedeutendste Ausfuhrland für Werkzeuge (Anteil: 10,1 Prozent). Hohe Zuwachsraten sind bei den Ausfuhren in die asiatischen Länder zu verzeichnen (plus 32,3 Prozent). Ebenso stiegen die Ausfuhren in die osteuropäischen Länder. Der Export nach Russland stieg um 126,2 Prozent. Rückläufig dagegen waren die Exporte nach Afrika. Auch Import mit Plus Auch die Werkzeugeinfuhren…
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