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Handel: Vom Hagebaumarkt Eberbach zum "Baumarkt mit Herz"

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2001, Nr. 5, 18 Handel Neue Konzepte Vom Hagebaumarkt Eberbach zum "Baumarkt mit Herz"       Heute ist ein gutes Konzept zur Kundenbindung wichtiger denn je, meint Margit Kohler vom Hagebaumarkt Eberbach. Es half, rote Umsatzzahlen zu überwinden Margit Kohler, geschäftsführende Gesellschafterin des Hagebaumarktes Eberbach, installierte im Juni 1999 ein ganzheitliches Marketing- und Kommunikationskonzept. Auslöser hierfür waren die Umsatzeinbrüche im Jahr 1998. Heute, also nach zwei Jahren, spricht sie von einem vollen Erfolg. "Damit ein Baumarkt gut läuft, ist es wichtig, dass man die Kundenbindung und Kommunikation verbessert. Unser Ziel war, den Umsatz nach dem ersten Konzeptjahr um zehn Prozent zu steigern. Das begleitende Motto für diese Aktion war: Hagebaumarkt Eberbach auf dem Weg zur Nr. 1. Um die Nr. 1 zu werden, muss man aber auch Risiken eingehen und oftmals neue Wege bestreiten, denn die Vielfalt der angebotenen Möglichkeiten ist heute unüberschaubar geworden. Viel zu oft wird die naheliegendste Möglichkeit, neue Chancen zu sehen, schlicht und einfach vergessen: Der Kunde!   Mit einem ganzheitlichen Marketing- und Kommunikationskonzept wurde der Hageaumarkt in Eberbach aus den roten Zahlen geführt. Mitarbeiter-Motivation ist alles Kundenorientierung/ Kunden-Zufriedenheit sollte eindeutig Chefsache sein. Kundenorientierung setzt Mitarbeiter-Zufriedenheit voraus. Denn nur zufriedene und motivierte Mitarbeiter werden die Kunden freundlich bedienen und gute, Rendite steigernde Geschäfte realisieren. Das wiederum wird nur erreicht, wenn es im Unternehmen stimmt: Die Realisierung erfordert sehr viel Geschick, klar formulierte Ziele und die disziplinierte Vorbildfunktion des Chefs. Dementsprechend wurden Maßnahmen und der Fahrplan zur Nr. 1 entsprechend ausgearbeitet. Nachdem die strategischen Aufgaben gemeinsam verabschiedet waren, wurde ein zeitlicher Rahmen aufgestellt. Eine Präsentation des ganzheitlichen Marketing- und Kommunikationskonzepts wurde erarbeitet und den Mitarbeitern in Form einer Auftaktveranstaltung präsentiert, in einem Workshop während dieser Veranstaltung wurden bereits erste Vorschläge für die unterschiedlichsten Bereiche durch die Mitarbeiter vorgestellt. Später wurde ein Stärke- und Schwächeprofil mit klarer Fixierung des Handlungsbedarfs für jeden einzelnen Mitarbeiter erstellt, dies war die Grundlage für eine gezielte Mitarbeiterschulung. Praktisch heißt das: Was kann jeder Mitarbeiter zur Verbesserung…
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