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„Ein internationaler Branchentreff“

Als Trendmesse der Saison wurde die Gafa im offiziellen Abschlussbe-richt der Messegesellschaft bezeichnet. Das Messeduo Gafa/Spoga sei zudem wieder sehr international besucht gewesen, mit 47.500 Fachbesuchern aus 94 Ländern

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Innovative Neuheiten waren auf der Gafa keine Seltenheit: Der Spindelmäher mit Akkubetrieb von Brill.
Ergebnisse deutlich über den Erwartungen bescheinigten viele der 1.204 Aussteller aus 48 Ländern. So seien Geschäftsverlauf und Stimmung erfrischend positiv gewesen, die Branche demnach wieder im Aufwind. Auch der Charakter der Internationalität blieb gewahrt, denn 45 Prozent der Fachbesucher und 65 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland. Generell stand wohl die Kontakt- und Kundenpflege im Vordergrund des Messeauftritts der meisten Aussteller, denn bereits im Vorfeld berichteten viele Firmenvertreter, dass Listungsgespräche und Einkaufstouren auf der Gafa selbst immer seltener werden. Die Messe sei aber ideal, um sich mit neuen Produkten und Lösungen der Öffentlichkeit vorzustellen – vor allem für junge Unternehmen ein wichtiger Faktor.
Trends und Technik
Der pflegeleichte Garten bestimmt die Trends, Convenience ist das Stichwort der Zukunft. Deutlich spürbar war die wachsende Bedeutung der Serviceleistungen über die Produkte hinaus: sowohl im Angebot einer umfassenden Zubehörpalette als auch in punkto Informationen, Beratung und Kundendienst. Daneben jedoch spielen vor allem bei den Gartengeräten Sicherheit, Gewicht sowie Lärm-, Abgas- und Recyclingaspekte eine entscheidende Rolle. Dass dabei auch der Garten- und Gerätemarkt mehr und mehr emotionalisiert wird und nach Erlebniswelten verlangt, setzte ein Großteil der Aussteller um.
Ungewöhnliche Produkte und Designs: Ein Aufsitzmäher von AL-KO im Imac-Design ließ tiefe Einblicke zu.
Mit Blick in die Zukunft präsentierten einige Firmen erstmals auch ausgereifte Akkutechnik für den Betrieb von Gartengeräten. Der Schritt zum alltagstauglichen und leistungsfähigen Rasenmäher mit Akkubetrieb wurde von Honda und Brill gleichermaßen vollführt – nur mangelt es nun noch an der Aufklärung des Handels und Endverbrauchers, damit diese von der längst alltagstauglichen Akkutechnik auch überzeugt werden. Demgegenüber aber steht leider die Aussage eines großen Gartengeräteherstellers, der die
Akkutechnik als für ihn uninteressant erklärte, weil sie markttechnisch zu unwichtig und leistungsmäßig unausgereift sei.
Im dekorativen Segment bestimmte wieder einmal eine Unzahl von neuem Zubehör für Haus und Garten, extravaganten Vasenformen und ansprechender Floristik das Bild. Durch neue Formen, Farben und Materialien, so die Aussage eines Herstellers, könne man nun Romantik mit sanften Pastelltönen erleben und den…
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