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Raumgreifende Visionen

Eine konsequente Markenpolitik hat aus Parador in 25 Jahren ein Unternehmen gemacht, das auch in schwierigen Zeiten nicht nur zu feiern versteht, sondern auch auf der Grundlage guter wirtschaftlicher Ergebnisse optimistisch in die Zukunft blickt

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Zwei Tage lang wurde in Coesfeld das 25-jährige Jubiläum von Parador gefeiert. Am ersten Tag wurden rund 1.000 überwiegend nationale und internationale Handelspartner geladen. Der zweite Tag war dann den Mitarbeitern und regionalen Gästen vorbehalten. Für das zweitägige Fest hatte Parador ein umfassendes Konzept erarbeitet. Ein Konzept, das über eine simple Jubiläumsfeier weit hinausreichte: Vier Workshops behandelten handels- und marketingrelevante Themen mit hochrangigen Podiumsteilnehmern und der Circus Roncalli begeisterte mit einer gelungenen Vorführung.
Eindrucksvolle Multimedia-Show
Eröffnet wurde das offizielle Programm jedoch mit einer Multimedia-Show, vorgetragen vom Geschäftsführer der Firma Parador, Volkmar Halbe, unter dem Titel „Die fabelhafte Reise des Unternehmens Parador“. Kein Abspulen von Jahreszahlen, sondern eine fast philosophisch anmutende Interpretation der Marke und deren rasante Entwicklung, hinterlegt mit eindrucksvollen Bildern und Zitaten. Im Zentrum stand die Entwicklung hin zu einer Marke, inspiriert durch die Schwester Hülsta aus dem benachbarten Stadtlohn. Nach 25 Jahren kontinuierlicher, erfolgreicher Entwicklung zählt Parador heute zu den TOP 100, den 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands.
Parador in Coesfeld erzielte im Jubiläumsjahr einen Umsatz von rund 150 Mio. €.
Diskussion mit Fachleuten
Anschließend standen die Workshops auf dem Programm. Am meisten Spannung versprach die Veranstaltung mit dem Titel „Vertriebsformen der Zukunft: Fachhandel oder Baumarkt.“ Vor dem Hintergrund, dass sich Parador erst vor wenigen Jahren der Vertriebslinie Bau- und Heimwerkermärkte geöffnet hatte, was damals zu intensiven Diskussionen mit der Fachhandelschiene geführt hatte, waren hier pointiert geführte Diskussionen zu erwarten.
Geladen waren als Vertreter für die Baumärkte der Geschäftsführer des BHB, John Herbert, sowie der Vorsitzende der Fachgruppe Einzelhandel es BDH (Bundesverband Deutscher Holzhandel e.V.), Jens Blume. Doch zu dem von der Moderation, die der Vertriebsleiter der Firma Parador, Michael Becker übernommen hatte, erwarteten großen Schlagabtausch, kam es nicht. Vielmehr erwies sich John Herbert als Vertreter der Baumärkte als der beste Vertreter auch des Fachhandels, indem er die Notwendigkeit beider Vertriebslinien nebeneinander betonte und anerkannte. „Beide haben ihre Berechtigung“, so Herbert, „beide erfüllen jeweils ihre Aufgabe.“ Vorteile des Fachhandels gegenüber den Baumärkten sieht er vor allem bei der…
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