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Zeitmanagement ist auch Selbstmanagement

Erfolgreiche Abschlusstechniken – Teil 11 einer praxisnahen Ratgeberreihe zum Thema Verkäuferkompetenz in Bau- und Gartenmärkten

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Beginnen sollte man damit, ein Drehbuch für den eigenen Tag zu schreiben, für diese Woche, für diesen Monat. Was will man in diesem Jahr erreichen? Was in den nächsten fünf Jahren? Es kann vielleicht sogar helfen, ein Drehbuch des eigenen Lebens zu schreiben. Wichtig ist nur: Alle Ziele terminieren und aufschreiben. Nur das, was man schriftlich fixiert hat, wird man auch erreichen. Zeitmanagement ist nicht nur ein Terminieren von Besprechungen, denn das ist Terminverwaltung, mehr nicht. Man sollte seine fünf Ziele definieren und diese niederschreiben. Man sollte diese täglich lesen, gleich nach Beginn der Arbeit. Man startet gleich motiviert in seinen Arbeitstag.
Zeitmanagement bedeutet, die eigene Arbeit und Zeit zu beherrschen, anstatt sich von ihr beherrschen zu lassen. Erfolgreiches Zeitmanagement hängt mehr ab von richtiger Einstellung und konsequentem Verhalten, als von ausgefeilten Techniken, trickreichen Methoden oder gar Zeitplansystemen. Man sollte sein tägliches Tun an den eigenen Zielen ausrichten und sich Prioritäten setzen: Wichtiges immer zuerst erledigen – Dringliches muss nicht wichtig sein. Delegieren Sie: Wer? Was? Wie? Bis wann?
Es ist fast immer das gleiche Problem: Unausgeschlafen, mit Eile und Hast, ohne vernünftiges Frühstück in die Firma gerast – mit solch einem Start kann der Tag sehr leicht misslingen. Höchstens zehn Prozent halten sich an die erste und wichtigste Regel des Tages, sich selbst am Morgen etwas zu gönnen: wohltuende persönliche Hygiene und Pflege, Bewegungsaktivität, Frühstück mit der Familie, eine gemütliche Fahrt zur Arbeit. Leider haben die meisten Medien es sich auch nicht zur Aufgabe gemacht, einen positiven Schwung für den Tag zu geben. Ständige Meldungen über Konkurse, Arbeitslosigkeit und Tote irgendwo auf dieser Welt sind da nicht sonderlich hilfreich, leider jedoch im Zeitalter der „Quote“ gut verkäuflich. Rat: Ausschalten!
Es gibt einen Tag im Jahr, an dem Verkäufer bis zu 300 Prozent produktiver sind – es ist der Tag vor dem Urlaub. Man sollte einfach einmal darüber nachdenken, was man an diesem Tag mit seinen Papierbergen macht. Man sollte versuchen, sich einfach einmal vorzustellen, was für einen Produktivitätsschub man bekommt, wenn man diese Erkenntnis auf das ganze Jahr überträgt. Der Tag sollte positiv abgeschlossen werden. So kann man sich am Ende des Arbeitstages drei Dinge in den Terminplaner schreiben, die positiv waren! Nicht nur daran denken!
Fazit: Ein Sprichwort sagt: „Wer nicht genießen kann…
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