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Investitionen durch Wettbewerb

Trotz des anhaltenden Konjunkturtiefs war die Stimmung auf der Euroshop überwiegend gut

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Die ersten Tage verliefen nach Aussagen mehrerer Aussteller eher ruhig. Dennoch sprach man an den einzelnen Ständen von wichtigen Kontakten und vorbereitenden Gesprächen, insbesondere auch mit Gästen aus dem Ausland. Und am fünften und letzten Tag der Euroshop, die vom 23. bis 27. Februar in Düsseldorf stattgefunden hat, äußerte sich eine deutliche Mehrheit insgesamt zufrieden mit dem Messeverlauf.
Ein positives Fazit zog denn auch der Veranstalter selbst, die Messe Düsseldorf. Die 1.627 Aussteller aus 38 Nationen berichten danach übereinstimmend von guten bis ausgezeichneten Kontakten und Geschäftsabschlüssen. Zudem sei mit einem sehr lebhaften Nachmessegeschäft zu rechnen. Über 92.000 Besucher (Vorveranstaltung 92.377) kamen an den Rhein, um sich über das auf mehr als 100.000 m2 netto gezeigte Spektrum an Produkten, Trends und Konzepten für den Handel und seine Partner zu informieren. 
„Wir sind sehr erfreut, trotz der weltweit angespannten Wirtschaftslage eine Stabilisierung auf hohem Niveau zu verzeichnen“, zeigte sich Horst Klosterkemper, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, hoch zufrieden mit dem Verlauf der Euroshop 2002. „Dabei waren die Aussteller mit ihrer Innovationskraft wieder einmal der Magnet für eine ganze Branche“, so Klosterkemper weiter.
Die Aussteller lobten, so der Veranstalter, vor allem die hohe Internationalität der Messe. Mehr als jeder zweite Besucher, konkret 51 Prozent des Publikums, reiste in diesem Jahr aus dem Ausland an (48 Prozent in 1999). Damit konnte die Internationalität im Vergleich zur letzten Euroshop noch einmal gesteigert werden. Besonders erfreulich sei der Besucherzuwachs aus Asien. Neun Prozent der ausländischen Messegäste stammten aus diesem Kontinent (fünf Prozent in 1999). Große Delegationen kamen beispielsweise aus China und Japan.
Die schwierige Wirtschaftssituation in den USA führte dagegen zu einem erwarteten Besucherrückgang aus den Vereinigten Staaten. Im Gegensatz dazu konnte jedoch ein Besucherplus aus Mittel- und Südamerika verzeichnet werden. Insgesamt kamen Fachbesucher aus 75 Ländern zur Euroshop, auch aus so weit entfernten Regionen wie Neuguinea oder Australien. Erstaunlich sei auch die große Nachfrage aus den osteuropäischen Ländern gewesen, insbesondere aus Russland, fügte Dr. Bernd Hallier hinzu, Vorstandsvorsitzender des Euroshop Beirates und Geschäftsführer des EHI-Eurohandelsinstitut Köln.
„Die Euroshop 2002 hat deutlich gemacht, dass der Handel zu Investitionen bereit ist, gerade wegen des…
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