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Sucht am Arbeitsplatz

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Alkohol und Medikamente sind laut der Statistik die gebräuchlichsten Suchtmittel am Arbeitsplatz. Sogenannte weiche und harte Drogen wie Haschisch und Heroin spielen nur eine untergeordnete Rolle.
Die Alkoholikerrate unter Arbeitnehmern beträgt rund fünf Prozent, weitere zehn Prozent sind gefährdet, schätzen Experten. Die Zahl der Medikamentenabhängigen beläuft sich auf zwischen fünf und sieben Prozent. Auch die weiteren Zahlen sind alarmierend: Alkoholkranke Mitarbeiter bleiben 16 mal häufiger ihrem Arbeitsplatz fern, sind 2,5 mal häufiger krank und fehlen nach Unfällen 1,4 mal länger. Alkohol spielt bei fast 30 Prozent aller Arbeitsunfälle eine Rolle. Die entsprechenden Zahlen für medikamentenabhängige Arbeitnehmer liegen nur unwesentlich unter denen der Alkoholabhängigen: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass der daraus resultierende volkswirtschaftliche Schaden in Deutschland etwa fünf bis sechs Prozent des Bruttosozialproduktes ausmacht. Das entspräche einer Summe zwischen 87 und über 107 Mrd. €.
Nützliche Adressen:
Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V., Tel.: 02381/9015-0, http://www.dhs.de
Fachverband Sucht e.V., Tel.: 0228/261555, http://www.sucht.de
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