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Lieber Kreuzer als Tanker

Hela feiert Geburtstag. Und Werner Diehl ist ein überzeugter Anhänger der Regionalität und des Fachmarkkonzepts seines Unternehmens

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diy: 25 Jahre Hela, 99 Jahre Distributa, wo sehen Sie die Stärken Ihres Unternehmens?
Werner Diehl: Wir sind immer als ein Unternehmen angetreten mit dem regionalen Schwerpunkt im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Das ist eine unserer großen Stärken, da wir uns regional beispielsweise im Marketing immer anpassen können. Aber auch bei unserer Expansion in Bayern, Baden-Württemberg und in Ostdeutschland haben wir auf ein harmonisches Wachstum geachtet.
....für Profis und Selbermacher
Unsere zweite Stärke ist unser seit 1987 betriebenes Fachmarktkonzept unter dem Label Hela-Profizentrum mit den vier Standbeinen Baupark, Gartenmeister, Autopark und Wohnexpress. Wir bieten unseren Kunden ein umfassendes Sortiment an, das Ganze aber klar gegliedert. Bei den Standorten haben wir auf Einzugsgebiete mit mittlerer Bevölkerungszahl für unsere Großflächen geachtet und dass wir diese mit unserem Fachmärktekonzept optimal belegen. Das Konzept kommt unseren angestrebten Quadratmeterumsätzen und der Personaleinsatzplanung sehr entgegen. Die einzelnen Vertriebslinien haben wir bis in die einzelnen Märkte hinein getrennt. Das hilft sehr, weil wir so klare Zuständigkeiten und Sortimente schaffen.
Das dritte Standbein ist das intensive Arbeiten mit unseren Mitarbeitern. Wir sind da als mittelständisches Unternehmen besser dran als Großunternehmen. In den entsprechenden Warenbereichen beschäftigen wir nur Fach- und fast durchgängig Ganztages-Kräfte. In jedem Betrieb haben wir auch drei bis acht Auszubildende. Wir haben ein internes Programm zur Fach- und Verkäuferschulung. In unsere Märkte schicken wir Mitarbeiter, die Probekäufe tätigen. Wir schreiben einen Preis für den kundenfreundlichsten Markt aus. Die Zentrale geht dann in die Gewinnermärkte wie gerade neulich in den in Ingelheim und arbeitet dort einen Tag lang. Denn wenn es in einem Markt nicht stimmt, dann liegt es meistens am Kopf. Die besten Ausbilder sind doch die Marktleiter selber. Nachwuchsführungskräfte bilden wir im Jahr sechs Wochen zusätzlich aus.
diy: Wo sehen Sie noch Entwicklungspotenzial?
Diehl: Wir sind schon sehr dicht im Sortiment, doch können wir in diesem Bereich durchaus noch mehr Kompetenz gewinnen. Auch im Bereich Mitarbeiterentwicklung gerade in den Märkten steckt noch einiges an Entwicklungspotenzial drin.
diy: Seit zwei Jahren verbessern viele Handelsunternehmen ihre Einkaufs-möglichkeiten beispielsweise durch Kooperationen mit anderen Unternehmen. Welchen Weg geht Hela da?
Diehl: Im Food-Bereich sind…
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