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Nicht das volle Bettzeug

Extra Bau & Hobby sucht nach Expansionsmöglichkeiten

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Die Praktiker-Tochter Extra Bau & Hobby (EB&H), Kerpen, fährt seit Jahresbeginn mehrgleisig. Die klassische Arbeit mit den eigenen 26 Extra Bau & Hobby- und Top Bau-Franchisepartnern (Umsatz 2001: 154 Mio. d) sowie mit 24 unter der Bezeichnung Top-Bau agierenden sogenannten Regiemärkten ist das eine Geschäft. Seit März 2002 ist das Unternehmen auch als Belieferungs- und Kooperationspartner für freie Handelsbetriebe, Marktbetreiber aus anderen Kooperationen sowie gesamte Kooperationen aus dem Baumarktbereich offen.
Bieten Interessierten verschiedene Kooperationsmodelle an: Martin Klebsch (l.) und Marc Lukies von Extra Bau & Hobby.
Zum Jahreswechsel 2001/2002 begannen die Überlegungen, wo man noch Expansionsmöglichkeiten habe. Denn, so der alte und der neue Geschäftsführer von Extra Bau & Hobby, Marc Lukies (er wechselt zum 1. Januar 2003 zu Fressnapf) und Martin Klebsch unisono, es falle immer schwerer, neue Franchisepartner zu gewinnen. Deshalb entwickelte man ein Kooperationsmodell für neue Partner. Es fängt bei einer reinen Belieferungspartnerschaft an, kann sich dann zu einer Dienstleistungspartnerschaft entwickeln und könnte letztendlich als Franchiser enden. „Wir bieten nicht gleich das volle Bettzeug an“, so Lukies, „sondern zuerst einmal nur das Kopfkissen.“
Belieferungspartnern steht die gesamte Einkaufsmacht und das komplette DIY- und SB-Warenhaussortiment der Metro mit Ausnahme der Eigenmarken zur Beschaffung zur Verfügung. „Wir können die Konditionen unserer Mitbewerber in der Regel immer toppen“, ist sich Klebsch sicher. Ertragsverbesserungen treten sofort ein, die Bindungsfrist ist relativ kurz, sie beträgt sechs Monate. Das Partnerunternehmen bleibe selbständig und weiterhin Mitglied in seiner jeweiligen Kooperation. Gerade deren kleinere Mitglieder will Extra Bau & Hobby mit seinem Angebot ansprechen.
Bis Ende November 2002 konnte man schon 90 Belieferungspartner aus allen Regionen Deutschlands gewinnen; bis zum Jahreswechsel will man die magische dreistellige Grenze durchbrochen haben. Seit dem Beginn im März 2002 habe man jeden Monat seinen Umsatz verdoppelt, so Lukies. Dabei bewegt sich der Umsatz je nach Partner zwischen 50.000 d und 500.000 d. Aber schon in diesem Zustand der Partnerschaft kann der Partizipient weitere Angebote nutzen:
Teilnahme an der Kooperationspartnerwerbung (zwölf mal im Jahr),
Kauf von einzelnen Artikeln der EB&H-Flugblattwerbung,
Nutzung von Sonder- und Saisonangeboten,
Unterlagen in…
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