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"Die Bad- und Sanitärbranche tut zu wenig"

Auch wenn sich das häusliche Badzimmer mehr und mehr zum privaten Wellness-Center mausert – die Endverbraucher sind zurückhaltender geworden. Daran trägt nicht zuletzt die Bad- und Sanitärbranche selbst Schuld. „In keinem anderen Einrichtungsbereich wird der Endverbraucher so konsequent von benötigten Informationen ferngehalten wie im Bad“, heißt es in der jüngsten Studie der Unternehmensberatung Titze, über die das diy Branchenmagazin in seiner Mai-Ausgabe berichtet. DIYonline veröffentlicht Auszüge aus der Studie

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Die dazugehörigen Grafiken und Tabellen sind als PDF-Datei abrufbar: Größe der Bäder, Marktanteile nach Vertriebsformen, Marktanteile sanitärhandelsfremder Vertriebswege, Inlandsmarktversorgung nach Vertriebswegen, Marktanteile Basissortimente nach Vertriebsformen, Marktanteile Fachsortimente nach Vertriebsformen, Marktanteile der Top 20 Hersteller von Badmöbeln, ausländische Anbieter, Top 30 Hersteller der Branche
Die Talfahrt des Inlandsgeschäftes in der Bad- und Sanitärbranche beschleunigt sich. Der Export verliert an Dynamik. Konkrete Anhaltspunkte für eine positive Trendwende sind nicht auszumachen. Doch die Bad- und Sanitärbranche verharrt weiter im Nichtstun.
Der Endverbraucher hat die Situation erkannt und strafft die Branche mit konsequenter Kaufzurückhaltung. Dabei sind die Rahmenbedingungen nach wie vor sehr gut. Kein anderer Raum in der Wohnung hat im Laufe der letzten zwanzig Jahre einen vergleichbaren Bedeutungswandel erlebt wie das Badezimmer. Längst nicht mehr nur notwendiges Übel, ist das Bad auf dem besten Wege, in immer mehr Haushalten ein Wohnraum zu werden.
Eine neue Aufgabe für Architekten und Planer. Bäder, die den Wünschen der zukünftigen Bewohner entsprechen können, die langlebigen Trends gerecht werden und dennoch die Geldbeutel der Bauherren und der Mieter nicht zu sehr strapazieren. Diese Entwicklung wird zusätzlich unterstützt durch eine ausführliche Berichterstattung über das Bad in den anerkannten Wohnzeitschriften.
Das Bad entwickelt sich immer mehr zum Raum für lustvolles Relaxen, für Entspannung und Muße, zum privaten Wellness-Center, das jeder nach seinen individuellen Vorstellungen möblieren und benutzen kann. Dies wird um so wichtiger, da bei konventionellen Badausstattungen ein hoher Marktsättigungsgrad erreicht ist. Freizeitorientierte Einsatzgebiete und Anwendungen bestimmen zukünftig das Marktgeschehen im Bad. Die Zeit der Wellnesssortimente ist gekommen.
Saunen
Duschsysteme
Whirlpools
sind Produkte die nachhaltiges Umsatzwachstum versprechen. Doch ähnlich wie beim barrierefreien Bad, dem anderen Wachstumsfeld der Bad- und Sanitärbranche, prangert die 6.Auflage der Studie „Das Bad“ die Hilflosigkeit der Branche bei der Realisierung von signifikanten Endverbraucherwünschen zum wiederholten Male an. In keinem anderen Einrichtungsbereich wird der Endverbraucher so konsequent von benötigten Informationen ferngehalten wie im Bad. Gute Produkte und Lösungen sind häufig nicht bekannt. Preise sind für den Endverbraucher nicht…
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