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Kongresse: Eine Fülle an Vorträgen gab es auf dem BHB-Gartenfachmarktkongress in Wiesbaden

Die Teilnehmer des BHB-Gartenfachmarktkongresses hatten 27 Vorträge binnen zwei Tagen zu bewältigen. Eine Diskussionsrunde am Ende des ersten Tages über die Zukunft der grünen Branche ließ Branchenprofis zu Wort kommen

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Fullhouse in Wiesbaden. Trotz des ungünstig in die Muttertagswoche gelegten Termins waren Vertreter fast aller namhaften Unternehmen vor Ort.
Rund dreihundert Kongressbesucher beim zweiten BHB-Gartenfachmarktkongress sowie dreißig Aussteller bei der parallel stattfindenden Ausstellung „Gardenworld 2003“ versammelten sich im noblen Ambiente des Dorint-Hotels in Wiesbaden. Die Veranstaltung stand unter dem Leitthema „Zukunftsstrategien für Garten- und Freizeitmärkte in Deutschland“ und behandelte Themen wie „Quo Vadis Garten- und Freizeitmarkt 2003“, „Partner-Strategien für Handel und Hersteller“, „International Best Practices“ uvm.
Die Diskussionsrunde am Ende des ersten Tages (von links): Heribert Dammann, John W. Herbert, Werner Diehl und Klaus Kölle.
In seiner Eröffnungsrede machte Manfred Maus, Vorstandsvorsitzender des BHB e.V., deutlich, wie es um die Branche steht: „Der stärkste Wettbewerber ist noch immer das Reisebüro. Erst seit Terrorangst, Sars etc. bewegt sich der Urlaub im eigenen Garten wieder nach vorne in den Gemütern der Endverbraucher. Diese Chance müssen nun die Gartencenter ergreifen.“ So drehte sich am ersten Kongresstag auch alles um die beiden Themenschwerpunkte „Gartenbranche im Allgemeinen“ und „Partnerland Großbritannien“. Die Höhepunkte steuerten dabei zweifelsohne die ausländischen Referenten bei. Sie fesselten die Besucher mit Informationen, Bildern und Humor: Ron Bent, der sein Gartencenter in Warrington (bei Manchester) vorstellte, Girbe Drenth, der über sein niederländisches Gartencenter-Unternehmen Intratuin Zwolle berichtete, sowie Erwin Meier jun., der durch das Gartencenter Ernst Meier AG im schweizerischen Tann führte: „Wer seine Kunden darauf hinweisen muss, dass bei ihm Erlebniskauf herrscht, hat doch schon verloren. Eine Wellnessabteilung wäre ein richtiger Schritt in die Zukunft“, so Erwin Meier. Doch auch die deutschen Kollegen kamen zu Wort: Leo Humburg, Bereichsleiter Garten bei der Zeus, stellte das Floraland-Konzept vor. Danach dann Martin Sandmann, Category Manager Garten bei Obi, der seinen Weg vom Markt zum Fachmarkt vorstellte. Er hatte sich auch attraktive Unterstützung von drei Obi-Mitarbeitern und einer Mitarbeiterin geholt, die typische Kundenkreise darstellten.
Sue Allen, Präsidentin der Garden Centre Association in Großbritannien. 100 Unternehmen und 150 Standorte gehören der Gemeinschaft an.
Doch das Highlight des ersten Tages war zugleich auch der Abschluss: Eine Diskussionsrunde über die Zukunft der…
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