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Mobbing am Arbeitsplatz

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Mobbing trifft zumeist Frauen und ältere Angestellte. Experten zufolge geben fast 50 Prozent der berufstätigen Frauen an, mit Mobbing-Handlungen in Kontakt gekommen zu sein. Während die Opfer zumeist in allen Hierachie-Ebenen an-zutreffen sind, befinden sich die Täter hauptsächlich in der mittleren Leistungsebene, so Jobscout24.de.
Die aktuelle Arbeitsmarktlage wird hierfür in erster Linie verantwortlich gemacht. Personalabbau, verbunden mit der Angst um den Job, veranlassen Mitarbeiter, Mobbing strategisch einzusetzen, um unliebsame Konkurrenz zu entfernen. Rufmörder tun sich unter den Tätern besonders hervor: „Mit den Klamotten war die gestern Nacht woanders arbeiten“ bis „Die braucht nur am PC vorbeilaufen, dann stürzt der schon ab“. Doch bleibt es oft nicht bei Aktionen, die „nur“ den Ruf schädigen. Wichtige Informationen werden nicht weitergeleitet, Termine falsch angegeben oder Akten verschwinden.
Danach werden im Baukastensystem die verschiedensten Bereiche innerhalb und außerhalb des Betriebes torpediert. Gespräche verstummen, wenn die Betreffende einen Raum betritt. Auch sexuelle Belästigung ist eine spezielle Form von Mobbing und wird gezielt eingesetzt. Dadurch wird die Betroffene in eine Form der Isolation getrieben. Man traut der Frau nicht mehr zu, ihre Arbeit sorgsam erledigen zu können.
Nützliche Adressen für Betroffene, Mobbing-Zentrale e.V. Hamburg, T.:040/79319627
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