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Die Kunst der kurzen Wege

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verzichtet die Heimtextil im kommenden Jahr auf den Publikumstag. Der Vorteil: Durch den Wegfall des Heimtextil Sunday lässt sich die Aufteilung der Hallen auf die Bedürfnisse der Besucher hin besser optimieren

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Mehr Fachbesucher verzeichnete die Heimtextil in diesem Jahr im Vergleich zu 2003. Und das, obwohl die Anzahl der Aussteller rückläufig war. Der Grund für diese gegenläufige Entwicklung erklärt sich aus dem gewachsenen Zuspruch aus dem Ausland. Ob dieser Trend sich bei der kommenden Veranstaltung vom 12. bis 15. Januar 2005 fortsetzt, ist eine der Fragen, die der Veranstalter, die Messe Frankfurt, mit Spannung entgegen blicken dürfte. Gegenwärtig beläuft sich der Anmeldestand auf rund 3.000 Aussteller. Bliebe es dabei, würde das erneut einen Rückgang bedeuten. Denn die Ausstellerzahl lag 2004 bei 3.130 und 2003 bei 3.268. Angaben über die belegte Nettofläche gibt der Veranstalter nicht mehr heraus.
Dem rückläufigen Trend bei den Ausstellerzahlen versucht der Veranstalter unter anderem dadurch entgegenzusteuern, indem die Messe noch besucherfreundlicher gestaltet und die Hallenstruktur weiter optimiert wird. Der wichtigste Schritt ist die Zusammenführung der Haustextilien: Der Hochwertbereich Dreamland zieht von den Hallen 1.1 und 1.2 in die Hallen 9.2 und 9.1. So wird die gewünschte räumliche Nähe der Produktbereiche „sleep & dream“, „fresh & splash“ und „kitchen & culture“ realisiert.
Ausgebaut wird das Angebot rund um Teppiche und Bodenbeläge (bisher in den Hallen 3.0 und 3.1). Ziel ist es, einen Hochwertbereich speziell bei Teppichböden sowie abgepassten Teppichen zu schaffen. Die Hallen 3.0, 3.1, 4.0, 4.1 sowie 6.1 werden durch den Angebotsbereich „deco & style“ belegt. Die Hersteller mit dem Schwerpunkt Dekorationsstoffe verbleiben in der Halle 4.1, die Hersteller mit dem Schwerpunkt auf Gardinen belegen die Hallen 3.0 und 4.0. Die Halle 5.1 gehört voll und ganz dem Angebotsbereich „wall & decor“, einer der für die Baumärkte interessantesten Bereiche,  und deckt das gesamte Spektrum rund um Tapeten und -zubehör ab (bisher Halle 5.0 und 5.1). Der Heimtechnik-Bereich von „service & technology“ ist in der Halle 4.0 im Saal Europa zu finden. „Mit diesen Veränderungen“, so Ulrike Wechsung, Objektleiterin Heimtextil, Messe Frankfurt GmbH, „wollen wir eine größtmögliche Transparenz für unsere Besucher erreichen.“ Weiterhin neu ist, dass die Heimtextil zukünftig das Produktangebot rund ums Bett besonders heraushebt.
Weiterführen wird die Heimtextil ihre Initiative „Heimtextil against Copying“, kurz HAC genannt. Mit diesem Service können sich die Aussteller gegen Produktpiraten schützen. Zum einen steht ihnen die Anwaltskanzlei Boehmert…
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