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Das Unternehmen im ostwestfälischen Herford aus der Luft.
Dresselhaus ist in erster Linie ein Handelshaus, das sich auf Schrauben und Beschläge spezialisiert hat. Doch das bedeutet nicht, dass man sich nicht auch um Innovationen bemüht. So ist eine Neuheit, auf die man ein Patent erworben hat, das „Dreika“-System. Dabei handelt es sich um eine Schraube ohne Gewinde. In die mit Kreiskeilen versehene Mutter wird der Bolzen, der ebenfalls mit Kreiskeilen versehen ist, gefügt und gedreht. Die so erzielte Verbindung ist aufgrund ihrer Selbsthemmung in allen Richtungen stabil und rüttelsicher. Der große Vorteil: Das Andrehen der Schraube entfällt, es handelt sich also sozusagen um eine Schnellschließschraube. Im Bereich der Automobilindustrie wird das Produkt bereits eingesetzt, ebenso wie in der Möbelindustrie. 2001 wurde es mit dem erstmals verliehenen Interzum-Award ausgezeichnet.
Das Produkt ist ein Vorzeigebeispiel, wie Entwicklungen für die Industrie auch für den DIY-Bereich nutzbar gemacht werden können. Denn gerade auf die Berührungspunkte mit der Industrie ist man bei Dresselhaus stolz. Nicht von ungefähr zielt eine große DIY-Handelskette in ihrer Werbung auf Kompetenz und Know-how des Unternehmens im Industriebereich. Denn Unterschiede in der Qualität für die Kunden der einzelnen Branchen und Vertriebslinien macht man bei Desselhaus nicht. „Im Einkauf und in der Beschaffung“, betont Geschäftsführer Hans Werner Patzke, „machen wir in unserer Produktpalette keinen Unterschied.“
Dreika, das neue System für Schrauben.
Kaufanreiz durch Aktionen
Eine weitere Spezialität des Unternehmen für Baumärkte sind Aktionen. Dabei werden Produkte wie DVD-Player, Uhren oder Messerblöcke mit Schraubensortimenten kombiniert. „Das ist eine Art,  Kaufanreize zu schaffen, mit der wir sehr zufrieden sind“, weiß Bernd Dörries, Prokurist bei Dresselhaus und Mitglied der Geschäftsleitung.
Herzstück Logistik
Als Handelshaus ist das Herzstück des Unternehmens die Logistik. In den Lägern in Herford, in Donop, Maisach, Schwabach und Urbach werden ständig rund 60.000 Artikel geführt. Insgesamt summieren sich die Läger auf 273.000 Kubikmeter umbauten Raum bzw. 45.000 Palettenplätze. Kleinere Mengen werden in speziellen Kleinmengen-Kommissionier-Lägern bearbeitet. Aus rund 50.000 Lagerorten werden mit Hilfe einer Behälterfördertechnik rund 5.000 Behälter pro Tag zusammengestellt.
Seit 1985 findet sich Dresselhaus unter der Bezeichnung „Dresselhaus-Systeme“ auch in Baumärkten.
Doch bis das…
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