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Internet und E-Business im Mittelstand

Mittelständler investieren erstmals nach vier Jahren wieder mehr ins Internet, so eine Studie von IBM und dem Magazin Impulse

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Die mittelständischen Unternehmen in Deutschland investieren 2004 erstmals nach vier Jahren wieder mehr Geld ins Internet und in ihr E-Business. Das belegt die aktuelle Studie „Internet und E-Business im Mittelstand", die IBM Deutschland und das Kölner Unternehmermagazin 'Impulse' (Ausgabe 5/2004, EVT 22. April) nun bereits zum sechsten Mal seit 1999 vorlegen. Demnach werden die mittelständischen Firmen in diesem Jahr ihre Ausgaben für das E-Business um rund 2,5 Prozent erhöhen, nachdem sie im letzten Jahr ihr Internet-Budget noch im Schnitt um 0,2 Prozent gekürzt hatten. Für 2005 beabsichtigen die Mittelständler ihre Internet-Investitionen sogar um weitere rund fünf Prozent zu steigern. „Die mittelständischen Unternehmer haben erkannt, dass sich mit einer konsequenten E-Business-Strategie ein schneller Return-on-Investment erzielen lässt", fasst Stefan Bürkli, Vice President IBM Small and Medium Business für die D-A-CH Region, die Studienergebnisse zusammen.
Mit den verstärkten Investitionsabsichten in das E-Business sind bei mehr Mittelständlern als im Vorjahr Hoffnungen auf Umsatzsteigerungen verbunden. Wie das Marktforschungsinstitut TechConsult im Auftrag von IBM und 'Impulse' bei der Befragung von mehr als 1.000 mittelständischen Firmenchefs mit bis zu 1.000 Mitarbeitern ermittelte, erwarten in diesem Jahr 32 Prozent der Unternehmen, dass ihre Web-Aktivitäten zu mehr Umsatz führen werden. Im letzten Jahr waren dies lediglich 30 Prozent.
In nahezu jedem mittelständischen Betrieb gehört heute E-Mail zum Arbeitsalltag:
So ist die Zahl derjenigen Unternehmen, die komplett offline sind, mit einem Prozent auf einen neuen Tiefstand gesunken.
Bereits vier von zehn Firmen kaufen regelmäßig online Waren und Dienstleistungen ein und wollen dies künftig noch verstärken.
So beabsichtigen laut der IBM/'impulse'-Studie 2005 schon 52 Prozent der Unternehmen, den Kauf von Waren und Dienstleistungen via Internet abzuwickeln. Grund dafür ist für 48 Prozent die Reduzierung der Beschaffungskosten.
Ebenso ganz weit oben auf der Agenda: Programme für das Management der Kundenbeziehungen und mobile Anwendungen.
Neben der Kostenreduzierung haben Mittelständler durch das Internet auch ihre Effizienz innerhalb nur eines Jahres nochmals steigern können. So können nun 58 Prozent der Firmen (2003: 39 Prozent) ihren Kunden kürzere Lieferzeiten anbieten, 16 Prozent reduzierten so ihre Lagerkosten (2003: 14 Prozent).
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