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Virtuelles Kaufhaus für eigene Wohnwelten

Roomsunited kann als Beispiel gelten für ein erfolgreiches Internetprojekt im DIY-Umfeld
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Ein Beispiel, wie ein Unternehmen der Home Improvement Branche sich die Möglichkeiten des Internets zunutze macht, ist das neueste Projekt der D`Mek GmbH aus Berlin. Ihr Internet-Konzept „roomsunited.com“ kann man sich wie ein virtuelles Kaufhaus für komplett nachplanbare Wohnwelten vorstellen, bei dem der User zu allen dargestellten Produkten (Farben, Bodenbeläge, Accessoires, Möbel etc.) Detailinformationen und regionalisierte Bezugsquellenangaben bekommt.
Wohnen wird hier verbrauchernah in einen neuen Kontext dargestellt. Wie in einem Kaufhaus sind die Wohnwelten nach Stil- bzw. Themenwelten sortiert. Der Nutzer kann sich aus einer Vielzahl dargestellter Raumideen seinen Favoriten heraussuchen und mittels eines 3D-Planers auf die eigene Raumsituation übertragen. Nachdem er seinen Raum zu seiner Zufriedenheit umgestaltet hat, wird er dabei unterstützt, seinen Entwurf zu Hause umzusetzen. So kann er sich etwa Nachbauanleitungen für DIY-Projekte und eine individuelle, auf seinen Standort bezogene Einkaufsliste herunterladen, abspeichern und/oder ausdrucken.
Verbraucher nutzen das Internet zunehmend als Informationsquelle, wenn größere und kleinere Anschaffungen geplant sind. Wie in diy zu lesen war, nutzen 49 Prozent der Onliner das Netz, um nach Produktneuheiten und Trends zu suchen. Mittels der im Internet dargestellten Wohnwelten wird man besser der Komplexität der Materie gerecht, als es der stationäre Handel kann.
Laut einer Emnid-Studie wünschen 83 Prozent der Verbraucher sich realistische Wohnwelten. 63 Prozent nutzen Einrichtungsbeispiele als Entscheidungshilfe für den Kauf. Und 41 Prozent der Verbraucher wünschen, die komplett dargestellten Wohnwelten wie besehen auch zu ordern. Entsprechend wird auf Roomsunited immer der ganze Raum abgebildet, von den Möbeln, über Bodenbeläge und Wandfarben bis hin zur Türklinke und den Steckdosen. Über jedes Produkt werden über Pop-up-Fenster Informationen bereitgehalten. Der User erfährt auch - ganz konkret auf seinen Standort abgestimmt - Bezugsquellen für die abgebildeten Produkte, also wo er die Artikel in seiner Region im stationären Handel erhält oder alternativ online bestellen kann. So wird jedes Produkt gleichberechtigt dargestellt. Auch weniger naheliegende Artikel rücken damit ins Licht der Aufmerksamkeit. Eine ideale Methode, um Impulse der Nutzer zu steuern.
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