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Handel und Industrie vor harten Preisrunden

Unter diesem Titel hat der Industrieverband Garten (IVG) eine Erklärung zur Preis- und Kostensituation in der Gartenbranche abgegeben. DIYonline dokumentiert den Text im Wortlaut
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Im Vorfeld der Internationalen Gartenfachmesse hat der Industrieverband Garten eine Umfrage unter den Mitgliedern zur Kosten-/Preissituation durchgeführt.
Aus dieser aktuellen Verbandsumfrage wurde deutlich, dass die Mehrzahl der anbietenden Unternehmen vor notwendigen Preisanpassungen steht. Diese Preisanpassungen sind durch die aktuelle Kostenentwicklung getrieben. Aus der Verbandsumfrage heraus wurden folgende Kostentreiber indentifiziert:
1. Rohstoffkostensteigerungen / Vormaterial
Von 3 bis hin zu 40 Prozent und noch weiteren Extremausschlägen. Konkretes Beispiel etwa Materialkostenverteuerungen bei Aluminium von 8 Prozent.
2. Energiekostenanstieg
Die aktuellen Pressemeldungen zur Energiesituation bei Gas und Strom machen deutlich, unter welchem Kostendruck die hier verarbeitende Industrie steht, Energiekostenanstiege von 10 bis 30 Prozent mit einem Mittelwert von 20 Prozent werden berichtet.
3. Verpackungskosten
Die Verpackungsmittelhersteller sind ebenfalls von der Verteuerung von Energie- und Rohstoffen bestimmt, die verarbeitende Industrie erwartet für die gerade in der SB-Schiene umfangreichen Verpackungskostenanteile Zuwächse von 2 bis 10 Prozent, die gerade bei preiswerten Produkten mit hohen Gewichtsanteilen im Wertanteil stark durchschlagen (Blumenerde, Pflanzgefäße), aber auch bei Verpackungen für kleinere SB-Artikel.
4. Lohn- / Personalkostenentwicklung
Die aktuellen Tarifanhebungen gegenüber Vorjahr schlagen je nach Tarifart mit 1,5 bis 3 Prozent zu Buche.
5. Logistikkosten
Hier sind die aktuellen Treiber Maut, Energie, weitere Fahrzeitenregulierungen / Lenkzeitkontrolle, aber auch die damit verknüpfte weitere Verknappung von Frachtraum. Es werden durchschnittliche Zunahmen von 3 bis 5 Prozent gemeldet, teilweise auch Anstiege bis hin zu knapp über 10 Prozent.
Die Preisüberlegungen für die kommende Saison sind in den Teilmärkten unterschiedlich und liegen in einer Spanne von plus 2 bis hin zu 6 Prozent in Durchschnittswerten und teilweise deutlich höheren Ausreißern bei Produkten mit dominanten Materialanteilen.
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