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Aus drei mach eins

Mit dem Neubau eines integrierten Holz- und Baustoffzentrums vereinigte Goldmann-Lindenberger drei bisher getrennte Standorte unter einem Dach.
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Download: Aus drei mach eins (PDF-Datei) Die Zusammenarbeit der beiden Pforzheimer Handelsunternehmen war bereits bisher sehr eng, doch die Standorte waren getrennt. Holz-Lindenberger betrieb einen 6.500 m² großen Holzfachmarkt, die Firma Goldmann einen Baustoffhandel. Doch beide Standorte entsprachen nicht mehr ganz den modernen Anforderungen. So entschloss man sich, auch um verschiedene Synergien zu erzielen, gemeinsam einen neuen integrierten Markt zu bauen (Investitionssumme 5,5 Mio. € ohne Grundstück) und die beiden Familienunternehmen zu „Goldmann-Lindenberger“ zu fusionieren (1.1.2007). Die Neuentwicklung des Güterbahnhofsgeländes am Hauptgüterbahnhof in Pforzheim bot dabei die Chance in zentraler, innenstadtnaher Lage ein zwei Hektar großes Gelände zu kaufen und zu nutzen. Im April schließlich wurde der neue Markt offiziell eröffnet. Und dieser kann sich in der Tat sehen lassen. Bereits wenn man sich nähert fällt auf, dass der Eingangsbereich genutzt wird, um auf rund 700 m² höchst kompetent das Thema Naturstein abzubilden. Zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten vermitteln den Kunden ein Bild, wie attraktiv sich das Umfeld eines Hauses mit diesem Material, das heute überwiegend aus China kommt, gestalten lässt. In der Ausstellungshalle mit einer Gesamtgrundfläche (inklusive Empore) von rund 2.000 m² finden sich neben einem großzügigen Beratungsbereich umfangreich dargestellt die Themen Fliesen und Mosaik ebenso wie Bauelemente, Bodenbeläge und Möbel. Auch Einrichtungsbeispiele für den Sanitärbereich sind zu finden. Dieser Bereich kam neu ins Angebot, ebenso wie Ausstellungsmöglichkeiten mit kooperierenden Sanitärhandwerkern. Bei der kleinteiligen Regalware wie Arbeitskleidung, Werkzeug oder Malerzubehör, finden sich auch neu Elektrowerkzeuge (plus Verleih), wobei man sich ausschließlich auf Profimarken konzentriert. „Durch die lockere Gestaltungsweise wollen wir den Eindruck einer reinen Ausstellungshalle vermeiden“, beschreibt Innenarchitektin Johanna Zehendner das Einrichtungskonzept, „und bewusst auch ein gewisses Werkstattambiente reflektieren.“ Eine Besonderheit der Ausstellungshalle ist, dass die Nordseite genutzt wird, Gestaltungsmöglichkeiten für die Außenfassade zu präsentieren. Varianten aus Holz, Fliesen unterschiedlicher Farbgebung oder auch Glas und Beton geben den Kunden Hinweise, wie ihre eigenen vier Außenwände einmal aussehen könnten. Auch eine Dachziegelausstellung findet sich in diesem Bereich. Die gesamten „harten“ Baustoffe, unter…
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