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Toom drückt aufs Tempo

In Euskirchen wurde die nächste Stufe des Wow-Marktes gezündet - in einem ehemaligen Marktkaufstandort.
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"Das Bessere ist der Feind des Guten". Diesen klugen Spruch kennt wohl jeder. In ihm steckt die Erkenntnis, dass nichts so perfekt ist, als dass es nicht noch besser sein oder gemacht werden könnte. Ein hoher Anspruch, dem immer gerecht zu werden nicht ganz leicht sein dürfte. Und in dem auch ein gewisses Versagenspotenzial mit eingebaut sein kann. Am 14. Januar 2008 eröffnete Toom seinen neuesten Baumarkt nach dem Wow-Konzept in Euskirchen in der Georgstraße. Der Standort wurde 1996 als Marktkauf-Baumarkt eröffnet. Er ist damit der erste Markt überhaupt, der vom Marktkauf-Format auf das Wow-Konzept umgestellt wurde. Vorab: Dass eine Verbesserung so augenfällig sein würde, nachdem die Wow-Premiere in Bad Säckingen im Sommer 2006 so spektakulär verlief, verwundert schon. Da wurde in Köln konzeptionell noch einmal unglaublich fleißig gearbeitet - und das alles trotz (oder gerade wegen?) der im August 2007 übernommnen 133 Marktkauf-Baumärkte. Schließlich erhielt Toom ja zu den Standorten zusätzlich noch eine hübsche finanzielle Mitgift, die jetzt in die geplanten konzeptionellen Umbauten gesteckt wird. Allein 80 Wow-Umbaumaßnahmen sind in diesem Jahr geplant, wofür rund 80. Mio. € insgesamt ausgegeben werden. Eine Mio. € je Baumarkt. Die Zentrale drückt deshalb aufs Tempo, weil die Umsätze bei den Wow-Märkten signifikant besser sind als bei den noch nicht umgestellten Standorten. Und, so kann man kritisch fragen, vermitteln die Toom-Fernsehwerbung nicht eine Wow-Markt-Wirklichkeit, die bis auf rund 15 Standorte, wo das neue Konzept bereits verwirklicht worden ist, nicht eingehalten werden kann? "Ein durch und durch radikaler Baumarkt" titelte diy vor 15 Monaten. Und es ist schon augenfällig, einmal die Bilder von Bad Säckingen neben die von Euskirchen zu legen, beim Thema "Werkstatt" beispielsweise. Die Themenboxen sind inzwischen noch kongruenter gestaltet, gleichzeitig wird aber mehr Warendruck erzeugt, indem man PoS und Gestaltungsbeispiel stärker verknüpft. Die Ware steht jetzt etwas stärker im Vordergrund, ohne dabei die Boxen mit ihren Wohn-, Einrichtungs- und Gestaltungswelten zu stark in den Hintergrund zu drängen. Der Markt verfügt über eine Gesamtverkaufsfläche von knapp über 10.000 m². Baumarkt und Gartencenter, das ist sicherlich eine Besonderheit, sind annähernd gleich groß: der Baumarkt 5.590 m², das Gartencenter 4.685 m². Insgesamt hat die Umbauphase ganze zehn Wochen gedauert. Während dieser Zeit…
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