diy plus

"Die Nummer eins im Service"

Der Motorenhersteller Briggs & Stratton feiert seine ersten 100 Jahre.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Download: "Die Nummer eins im Service" (PDF-Datei) Es ist noch gar nicht so lange her, da galt Briggs & Stratton als der Motorenhersteller für Gartengeräte mit Fachhandelscharakter. Das 1908 gegründete US-amerikanische Unternehmen hat ein ganzes Jahrhundert genutzt, sich diesen Ruf aufzubauen. Wenn es in diesem Jahr die "ersten 100 Jahre" feiert, wie der Jubiläumsclaim verspricht, dann ist inzwischen ein ergänzender Aspekt neben die Fachhandelsausrichtung getreten: Seit rund sieben Jahren wird auch der Verkauf der Motoren an Baumarktlieferanten strategisch vorangetrieben. So werden inzwischen rund 60 Prozent der für den deutschen Markt verkauften Motoren in Rasenmähern und anderen Geräten eingesetzt, die über den DIY-Handel vertrieben werden. Wertmäßig haben die Fachhandelsprodukte allerdings einen höheren Anteil. Der europäische Gesamtmarkt besteht aus jährlich rund 3,5 bis 4 Mio. Benzinrasenmähern; hinzu kommen noch einmal rund 350.000 Aufsitzmäher. Dreh- und Angelpunkt dieser zweigleisigen Strategie ist die strikte Verfolgung des Servicegedankens. "Wir sind weltweit die Nummer eins im Service", sagt Albert Herold, Director Mass Merchandising Europe. So will das Unternehmen dem Fachhandel von der Schulung über die Garantieabwicklung bis zum zügigen und günstigen Ersatzteilbezug eine umfassende Unterstützung bieten; im Gegenzug sind die Motoristen vertraglich verpflichtet, jeden Briggs & Stratton-Motor zu warten und zu reparieren, unabhängig davon, wo das Gerät gekauft wurde. Bei den Baumärkten arbeitet Herold daran, "ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was das Herzstück eines Gartengerätes ist: der Motor". Durch diese Zusammenarbeit im Vorfeld der Produktion kann beispielsweise die Spezifizierung von bestimmten Produktlinien oder Eigenmarkenprodukten besser abgestimmt werden. Neu eingeführt hat das Unternehmen eine Klassifizierung nach dem Prinzip von Serien. Das Sortiment für Gartengeräte beginnt nun mit der "400 Series"-Motorenfamilie, die für kleinere Rasenflächen und Schiebemäher geeignet ist. Am oberen Ende stehen die "875 Series"-Motoren für den professionellen Einsatz und für kleine Aufsitzmäher. Grundlage der Bezeichnung ist das Drehmoment, "weil es dafür ein einheitliches Messsystem gibt", begründet Herold den im Markt nicht unumstrittenen Verzicht auf Leistungsangaben beispielsweise in PS. Unter anderem auf der Gafa wird das ein Thema sein. Doch das Unternehmen wird die Messe auch zu anderen Zwecken nutzen: Schließlich gibt es nicht…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch