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Das ist doch mal eine positive Meldung: Ein Ort will lieber einen neuen Baumarkt als ein neues Spielcasino. Geretsried, südlich von München gelegen, braucht Vielfalt im Einzelhandel und mehr Touristen. Zumindest, wenn es nach dem Willen der SPD geht. Vor allem die Zukunft des ehemaligen, Ende Juli geschlossenen Baufuchs-Gebäudes im Ort bereitet den Genossen Sorge: „Wir haben ja schon zwei Spielcasinos, wir wollen mit einem möglichen dritten nicht das Las Vergas des Landkreises werden“, so der Ortsvorsitzende Wolfgang Werner auf einer Veranstaltung. Was Geretsried in erster Linie brauche, sei ein neuer Baumarkt (in Internet-Foren gibt es schon Klagen über die Dominanz der Baywa im Ort). Ein Obi- oder Hornbach-Baumarkt wäre da gerade recht. „Wer will schon wegen jeder Schraube nach Wolfratshausen?“, meint Werner. Würde es gelingen, in einem neuen Baumarkt auch die gesamte Belegschaft des ehemaligen Baufuchses unterzubringen, „hätten wir die eierlegende Wollmilchsau“, so eine Stimme. Generell bedürfe es aber einer sorgfältigen Stadtentwicklung, mit mehr Vielfalt im Einzelhandel. Dann wären alle zufrieden: Die Genossen, die Geretsrieder – und vielleicht auch Obi oder Hornbach. Für Interessenten: Geretsried hat rund 24.000 Einwohner.
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