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„Der Porsche für den Garten“

Zum 1. Oktober 2009 hat Al-Ko den Produktbereich Rasenpflege von Brill Gloria übernommen. Geschäftsführer Antonio De Filippo erläuterte im diy-Interview die Strategie. DIYonline dokumentiert den vollen Wortlaut des im Heft gekürzt wiedergegebenen Gesprächs
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Was hat Al-Ko mit der Marke Brill vor?
Brill hat – abgesehen von zwei Großkunden in Deutschland – seine Kunden im Fachhandel. Daran werden wir nichts ändern. Im Gegenteil: Wir wollen den Anteil im Fachhandel sowohl im Inland wie auch im Ausland weiter ausbauen. Aber Sie haben Ihre Marke Al-Ko gerade in den zurückliegenden Jahren vorangebracht.
Mit der Marke Al-Ko werden wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Die PoS-Auftritte von Al-Ko und Brill im Handel, die wir derzeit überarbeiten, werden weiterhin getrennt sein. Wir werden hier nichts vermischen.
Antonio de Philippo verantwortet bei Al-Ko den Bereich Garten + Hobby.
Unsere Produkte für den Fachhandel werden wir weiter perfektionieren und ausbauen, um uns damit künftig noch mehr von der Fläche zu differenzieren. Bereits heute schon unterscheiden sich die beiden Konzepte der Marke Al-Ko für den Fachhandel und für die Fläche.
Machen Sie sich nicht Konkurrenz im eigenen Haus, wenn Sie nun eine weitere Premiummarke im Portfolio haben?
Es gab bereits seit einigen Jahren eine Partnerschaft mit Brill, da lag dieser Schritt nahe. Wobei: Technisch unterscheiden sich die Produkte, denken Sie zum Beispiel an die emissionsreduzierten Elektromäher oder den Leisemäher.
Und auch in anderer Hinsicht machen wir uns keine Konkurrenz, weil wir eine klare Preispositionierung vornehmen. Es gibt keine Preise, die wir doppelt belegen. Die Al-Ko Silverline ist unterhalb von Brill angesiedelt, die rote Fachhandelslinie Al-Ko Powerline hingegen liegt darüber. Es findet also keine Kannibalisierung statt. Zudem beliefern wir unsere Kunden nicht gleichzeitig mit Brill und Al-Ko, sondern jeweils nur mit einer Marke.
Unser Weg ist ein Markenweg. Bei manchen Handelsunternehmen ist es uns inzwischen sogar gelungen, das Eigenlabel durch Al-Ko zu ersetzen. Wir produzieren heute zu 85 Prozent Markengeräte, vor zehn Jahren waren es noch 40 Prozent. Insofern werden wir auch die Marke Brill gezielt einsetzen.
Highwheeler in Silber: Al-Ko setzt auf Design auch auf dem Rasen.
Worin besteht der Nutzen für Al-Ko? Gibt es Synergien?
Wir produzieren bereits jetzt schon beispielsweise Benzin-Rasenmäher für beide Marken und kaufen hier gleiche Bauteile, wie etwa Motoren, zu. Darüber hinaus können wir künftig den Vertrieb gemeinsam nutzen, den Vertriebsinnendienst und auch die Entwicklungsabteilung. Von der Produktentstehung bis hin zum Vertrieb entstehen Synergien, schließlich handelt es sich nicht um artfremde Produkte, die wir aufgenommen…
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