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Zeichen gegen die Krise

Die Freudenberg Haushaltsprodukte KG eröffnete in Weinheim ihr neues Vileda-Haus. Durch die besondere Architektur soll auch den Markenmerkmalen von Vileda Ausdruck verliehen werden.
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Das Unternehmen wolle mit dem Neubau ein deutliches Zeichen setzen, gegen das Jammern und Betteln beim Steuerzahler. In Zeiten der Krise und dem Ruf nach dem starken Staat, ausgerechnet oft von schockbekehrten Neoliberalen, waren es bemerkenswerte Töne, die der Sprecher der Freudenberg-Unternehmensleitung, Dr. Dr. Peter Bettermann, da anschlug. Anlass gab die Eröffnung des neuen Vileda-Hauses der Freundenberg Haushaltsprodukte KG (FHP) im Technologiepark Weinheim. Gut 300 Gäste waren zu dem Ereignis Ende Januar an die Bergstraße gekommen, um die neuen Räumlichkeiten, wo künftig für Sauberkeit überall auf der Welt gesorgt wird, in Augenschein zu nehmen. Schmale acht Mio. € hat das durch viel Glas sehr transparente Gebäude mit seinen rund 7.000 m² Bruttogeschossfläche gekostet, das künftig etwa 200 Mitarbeitern der international tätigen Freudenberg Haushaltsprodukte KG, FHP Export und der Vileda GmbH Deutschland, neuen Raum geben will. Das Gebäude ist in Form eines „V“ gebaut und greift damit die Form der Initiale der Kernmarke auf, ebenso wie die offenen, lichtdurchfluteten Geschossflächen im Foyer des Gebäudes, das die Form des Vileda-Schmetterlings nachempfindet. Viel Wert gelegt wurde darauf, das Gebäude energieeffizient zu bauen. Durch hochwertige Dämmung, innovative Baukernaktivierung und durch die Nutzung von Fernwärme von Freudenberg wird mit einem jährlichen Energiebedarf von unter 100 kW pro m² gerechnet. Insgesamt ergibt sich daraus ein Energiebedarf, der lediglich bei einem Drittel dessen liegt, was vor dem Umzug in den drei Gebäuden, die bis dahin für die nun unter einem Dach agierenden Unternehmen genutzt wurden, verbraucht wurde. Nicht nur hier wurde streng darauf geachtet, die Kosten im Griff zu behalten. Zurück zu der Rede von Dr. Bettermann: Noch nie in der heute 160-jährigen Geschichte von Freudenberg sei die Eigenkapitalquote so hoch gewesen wie zurzeit, betonte der Sprecher. Dies sei auch ein Ausdruck einer Unternehmensphilosophie, die auf langfristige Existenzsicherung setze, statt auf kurzfristige Gewinne. „In der Vergangenheit wurde immer wieder an uns herangetragen, dass Vileda zu uns als Weltkonzern doch gar nicht passe“, fuhr Bettermann vor den rund 300 Gästen fort. „Wir haben uns entschlossen, trotzdem daran festzuhalten“, so Bettermann weiter, „nicht nur weil es ein entscheidender Teil der langfristig angelegten Unternehmensstrategie der Risikostreuung ist, sondern auch weil das…
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