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In Zukunft grün

Die neuen Motoren von Briggs & Stratton mit dem Titel „E-Series“ liegen mit ihren Abgasemissionen weit unter den EU-Normen.
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Es war natürlich ein Zufall, aber eben einer, der auch den Managern, die aus dem Ausland angereist waren, nicht entgangen ist: Ausgerechnet am Tag nach der Wahl in Baden-Württemberg, die den ersten grünen Ministerpräsidenten Deutschlands ins Amt gebracht hat, hat Briggs & Stratton im baden-württembergischen Heidelberg die Einführung ihrer neuen Produktlinie mit dem Titel „E-Series“ angekündigt – „E“ für „ecological“ und natürlich mit grünem Logo. Dabei handelt es sich um zunächst fünf neue Einzylinder-Vertikalmotoren für den Einsatz rund um Rasen und Garten. Wichtigste Neuerung und Rechtfertigung für die Namenswahl ist die Reduzierung der Abgasemissionen, die um 25 Prozent unter den aktuellen europäischen Umweltnormen 97/68/EC und 2004/26/EC (Stufe II) liegen. „Marktuntersuchungen haben eindeutig gezeigt, dass Endverbraucher ein höheres Bewusstsein und zunehmende Sorgen hinsichtlich der Umweltproblematik haben“, begründet Vincent Bowden, Marketingleiter für Europa, die Entscheidung für die „E-Series“. Im Blickpunkt stehen bei dem Modell mit der Zusatzbezeichnung „Eco Plus“ unter anderem die Verdunstungsemissionen. Sie entstehen praktisch immer, also auch dann, wenn das Gerät nicht läuft, und sind deshalb für den typischen Benzingeruch beispielsweise in der Gartenhütte verantwortlich, in der das Gerät aufbewahrt wird. Der Verdunstung Einhalt gebieten ein Benzintank auf Nylonbasis, ein Tankdeckel mit integriertem Karbonfilter sowie Spezial-Kraftstoffleitungen. Um die Reduktionsziele zu erreichen, waren keine aufwändigen Forschungen oder Neuentwicklungen nötig. Die neuen Motoren nutzen ausschließlich bereits bekannte Technologien; neue Patente wurden nicht angemeldet. Die ersten mit den neuen Motoren ausgestatteten Gartengeräte sollen 2012 auf den Markt kommen. Marken- wie auch Eigenmarkenhersteller haben dafür bereits, so lässt man bei Briggs & Stratton durchblicken, großes Interesse signalisiert, auch wenn die Motoren um rund fünf bis zehn Prozent teurer sein werden als die Modelle 9 und 10, die sie nach und nach ersetzen sollen. Davon hat das Unternehmen seit ihrer Einführung 1955 weltweit 150 Mio. Stück verkauft. Bis Ende 2014, so ist geplant, sollen alle kleineren Vertikalmotoren des Herstellers in Europa den „E-Series“-Standards entsprechen. Mit diesen Standards sind nicht nur die reduzierten Abgaswerte gemeint. Vielmehr geht es auch um andere „stetig wachsende Anforderungen der Verbraucher in Europa“, wie Paul Bramhall, Senior Category Manager…
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