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Mehr Licht

Das Intratuin-Gartencenter in Halsteren ist in zwei Jahrzehnten immer wieder erweitert worden. Jetzt sorgt eine Generalrenovierung für ein einheitliches Bild.
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Es sieht von außen aus, als ob es ganz neu wäre – und doch verbergen sich hinter der sieben Meter hohen Fassade zehn verschiedene Bauabschnitte, die innerhalb von mehr als zwei Jahrzehnten realisiert wurden. Die Rede ist vom erweiterten Intratuin-Gartencenter in Halsteren in der niederländischen Region Westbrabant. Das erste Verkaufsgewächshaus in Venlo-Bauweise hat Intratuin-Gesellschafter Piet Withagen 1976 errichtet. Inzwischen ist der Verkaufskomplex auf 16 Breitschiffe angewachsen. Es war Zeit für ein durchgreifend neues Flächenkonzept. Wie schon bei den neun Bauvorhaben zuvor hat Withagen wieder Thermoflor mit der Renovierung der bestehenden Substanz und der Erweiterung beauftragt. Der niederländische Gewächshausbauer hat die zum Teil 20 Jahre alten Wände durch Isolierverglasung, Holzelemente und Sandwichplatten ersetzt und die Dächer mit Polycarbonatplatten neu gedeckt. „Ich möchte im Gartencenter so viel Licht wie möglich haben“, war die Vorgabe von Inhaber Piet Withagen. „Licht wirkt inspirierend, Licht gibt ein Lächeln.“ So wurden im Eingangsbereich und im Zimmerpflanzenbereich erstmals 32 mm starke Polycarbonatplatten verbaut. Das vor zwei Jahren entwickelte Material halbiert den Energieverlust im Vergleich zu einer 16 mm-Platte. „Die Amortisationszeit liegt unter drei Jahren“, versichert Ben Boon, Verkaufsleiter bei Thermoflor. Und im Sommer ergibt sich eine Dämmwirkung gegen die Hitze. Konsequenterweise hat der Bauherr auch bei der Schattierung seines Glaspalasts auf ein relativ neues Konzept gesetzt. Zum Einsatz kommen Segel, die über und nicht unter dem Dach ausgerollt werden. Sie werden über eine automatische Klimaregelung gesteuert und bringen eine um sechs bis acht Grad bessere Kühlwirkung. Bei laufendem Verkaufsbetrieb wurden die Modernisierungsarbeiten in drei Phasen bis zur Wiedereröffnung Anfang April 2011 vorangetrieben. Außerdem hat Thermoflor der sowieso schon gewaltigen Verkaufsfläche weitere 5.700 m² hinzugefügt. So kommt das Gartencenter jetzt auf eine Gesamtverkaufsfläche von mehr als 17.000 m². Davon entfallen 8.500 m² auf das Warm- und 4.800 m² auf das Kalthaus, als Freiverkaufsfläche stehen 4.000 m² zur Verfügung. Bis zu 28 Meter überspannen teilweise gebogene Stahlbinder im zentralen Eingangsgebäude, das außerdem ein Obergeschoss mit einer Nutzfläche von 1.500 m² für Büros und Sozialräume erhalten hat. Damit am Ende trotz der verschiedenen Baustile das Gesamtensemble ein homogenes Bild nach außen abgibt, hat man vor der…
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