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Weiter mit Zubehör

Tepro Garten macht die Hälfte seines Umsatzes mit Grillgeräten. Jetzt soll das Angebot zum Komplettsortiment ausgeweitet werden.
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Auf den Markt für Grillgeräte könnten Verschiebungen zukommen. Jedenfalls stellt einer der größeren Anbieter mehr Tempo in Aussicht: Tepro Garten kündigt eine Ausweitung des Sortiments an. Erklärtes Ziel: „Wir wollen Vollsortimenter im Grillmarkt werden“, sagt Geschäftsführer und Mitinhaber Michael Schmidt, der Mitte der 80er Jahre in das von seinem Vater gegründete Unternehmen eingestiegen ist. Seit 1985 ist das Unternehmen mit Sitz in Rödermark bei Frankfurt als Importeur von Grillgeräten und Metallhäusern am Markt. Damals hat es Lavastein-Gasgrills als erster auf dem deutschen Markt eingeführt. Längst ist das Sortiment auf Holzkohle-, Gas- und Elektrogrills (die vor rund zehn Jahren hinzugekommen sind) ausgedehnt worden. Was jetzt noch fehlt, ist ein komplettes Zubehörprogramm – im Frühjahr will Schmidt es dem Handel vorstellen und damit Platz drei im Ranking der deutschen Anbieter einnehmen. Mit praktisch allen deutschen Baumarktbetreibern ist Tepro im Geschäft. Allerdings beliefert das Unternehmen nicht alle mit Grills, sondern ist mit drei weiteren Sortimenten am Markt: Von Anfang an hat Tepro Metallhäuser für den Garten vertrieben, inzwischen einschließlich Metallcarports und Gewächshäuser des Herstellers Palram. Mit dem Sortiment Metall- und Kunststoffhäuser sieht man sich als einer der führenden Anbieter. Um eine gleichmäßigere saisonale Auslastung zu erreichen, wurde 2006 das Segment Heizgeräte hinzugenommen. Bereits 1999 hatte Tepro den Vertrieb von Outdoor-Boxen des israelischen Kunststoffriesen Keter übernommen, inzwischen ergänzt durch Gartenhäuser sowie Geflecht-Gartenmöbel aus Kunststoff. Eine der Kernkompetenzen seines 32 Mann starken Teams sieht Schmidt in der Beherrschung aller Belieferungsarten: Ob FOB, frei Zentrallager, dezentral oder die stückweise Auslieferung an den Endverbraucher – „das geht bei 99 Prozent unserer Produkte“. Damit bietet er beispielsweise dem DIY-Handel bei der Vermarktung von Gartenhäusern ein risikofreies Modell: Im Baumarkt wird ein Musterhaus aufgebaut, das der Endkunde bestellt – und das Tepro direkt an ihn ausliefert. Weitere Vertriebskanäle neben Baumärkten sind Discounter, Hypermärkte und Online-Shops, die inzwischen für zehn Prozent des Umsatzes stehen. Denn mehr und mehr Baumärkte sowie andere Handelskunden haben Online-Shops eröffnet oder ihre Aktivitäten im E-Commerce erweitert. Die Händler schätzen nicht zuletzt den Service, den das Unternehmen durch ein eigenes Ersatzteillager samt Werkstatt…
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