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Exotisches Prickeln

Von der essbaren Rosenblüte bis zum Naschzipfel: Die Gärtnerei Blu-Blumen bietet dem Handel ein ausgefallenes Sortiment mit gezielter Verkaufsförderung.
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Gut, gesund, selten, ausgefallen – so beschreibt Blu-Blumen das eigene Sortiment. „Ausgefallen“ trifft sicherlich auch auf Ideen zu, mit denen die Gärtnerei in Langenberg den Handel bei der Vermarktung unterstützt. Der nordrhein-westfälische Landwirtschaftsminister Johannes Remmel jedenfalls hat das Markenkonzept „Blu! ...gesund & lecker“ mit dem Gartenbaupreis 2012 ausgezeichnet, den er bei der Eröffnungsfeier der IPM übergeben hat. Kräuter, Heilpflanzen, Naschpflanzen und exotische Nutzpflanzen bilden das Sortiment. Derzeit bietet Blu-Bumen mehr als 80 verschiedene Arten an, darunter mehr als eine Kuriosität. Neu auf der IPM vorgestellt wurde beispielsweise Rosella, die essbare Rose; die einzelnen Blütenblätter eignen sich als Garnitur auf dem Dessert ebenso wie am Salat. „Rosella wird im Baumarkt gut gehen“, ist sich Mitinhaber und Geschäftsführer André Segler sicher. Exotisch wirken die Prickelknöpfe, deren Blätter durch ein besonderes Alkaloid ein Prickeln auf der Zunge auslösen; die Pflanze wird von den Indios in Südamerika genutzt, um Zahnschmerzen zu betäuben, informiert Blu-Blumen. Ausgefallen und zugleich bodenständig eine andere Neuheit: Die in der Hallertau beliebte Hopfensorte Smaragd, die dort als echte Ertragssorte im landwirtschaftlichen Hopfenanbau geschätzt wird, bringt der Gartenbaubetrieb jetzt als Blu-Bierhopfen auf den Markt – als dekorative Kletterpflanze, als Zutat für Hobbybraumeister und Lieferant von Dolden, die in Duftkissen oder als beruhigender und schlaffördernder Tee verwendet werden. Als unkonventionell kann sicherlich auch die Vermarktung bezeichnet werden. Schon allein das plakative Logo hebt sich von vielen anderen Pflanzenvermarktungskonzepten ab. Mit gezielten PR-Paketen will man darüber hinaus den Handel direkt unterstützen. So bietet die Gärtnerei ihren Handelskunden beispielsweise einen eigenen Presseservice an, der das Thema Kräuter und exotische Pflanzen für die lokale Presse im Einzugsgebiet des jeweiligen Handelsbetriebs aufbereitet. Als Veranstaltungsformat für den Handel hat Blu-Blumen einen Aktionstag mit der „Blu-Kräuterfee“ in seinem Verkaufsförderungsprogramm. Die Kräuterfee kommt mit einem Aktionsstand in den Markt, spricht Kunden an und hält auf Wunsch sogar Workshops und Seminare ab. Der als SB-Probiertheke neu entwickelte Thementisch eignet sich gerade für den Einsatz im Baumarkt, erläutert André Segler: „Hier muss man immer ein bisschen mehr auf Spontankauf gehen.“ Die Theke passt auf jeden…
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