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Geschäft mit Stammkunden

Im thüringischen Bad Langensalza baut Profi Wesch seine Stellung als regionaler Platzhirsch aus.
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Profi Wesch, Mitglied der EMV-Profi-Gruppe, gibt es an zwei Standorten. Der erste Markt wurde vor 20 Jahren im thüringischen Mühlhausen mit einer Verkaufsfläche von 500 m² gegründet. Nach diversen Erweiterungsmaßnahmen hat dieser Standort heute eine Verkaufsfläche von 4.500 m². 2006 folgte der Baumarkt in Bad Langensalza. Dieser Standort war zuerst in einem größeren Einkaufscenter beheimatet, wo zuvor bereits u. a. ein Baumarkt der Kathreiner Vertriebsgesellschaft betrieben wurde. Da es nach Ablauf des Mietvertrags im Einkaufscenter zu Differenzen mit dem Vermieter kam, hat man sich nach einem neuen Standort umgesehen. Diesen hat man nur 300 Meter vom alten Standort entfernt gefunden. Davor war dort ein Raiffeisen-Markt beheimatet. Der Standort wurde nach eingehender Prüfung gekauft. Nachdem der neue Markt fertiggestellt worden war (u. a. wurden vorhandene Gebäude umgebaut), hat man diesen zuerst nur als Baustoff-Fachhandelsmarkt aufgemacht. Parallel dazu wurde der Baumarkt im Einkaufscenter mit den einzelhandelsrelevanten Artikeln noch weitergeführt. Anfang März 2012 wurden schließlich die kompletten Sortimente am neuen Standort zusammengeführt. Der Standort in Bad Langensalza hat eine Gesamtfläche von 14.000 m² und verfügt über ein angeschlossenes Gartencenter. In den Bau des neuen Standorts wurden insgesamt fünf Mio. € investiert. Beschäftigt sind in dem neuen Markt 30 Mitarbeiter. Bei der Kundschaft, die aus dem weiteren Umkreis von Bad Langensalza kommt, will man ähnlich wie im ersten Standort Mühlhausen eine hohe Zahl an Stammkunden generieren. In Mühlhausen hat man nämlich einen Stammkundenanteil von 80 Prozent. Gewonnen werden sollen diese Stammkunden u. a. durch verschiedene Service-Angebote, so durch
Angebotsplanung,
Pflanzenberatung,
Lieferung der Ware nach Hause sowie
Außendienstmitarbeiter, die ganze Projekte begleiten.
Durch die Mitgliedschaft in der EMV-Profi nutze man zwar die Vorteile der Einkaufsstärke einer Baumarktkooperation, man sei aber trotzdem freier Händler geblieben, betont Robert Böhm, Geschäftsführer der Wesch Baubedarf GmbH. Daher will man das Sortiment auch sukzessive den Kundenwünschen anpassen. Das Internet sieht man bei Profi Wesch zwar als Konkurrenz an, ist sich aber sicher, dass der stationäre Handel seinen Status behält. Denn ein beratungsintensives Produkt sei eben einfach nichts ohne Beratung. Und die bekomme man im Baumarkt und nicht im Internet, ist sich Stephan Vogt, Marktleiter in Bad Langensalza, sicher. In…
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