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Wer ist der beste Weißmacher?

Stiftung Warentest hat nach über sieben Jahren erstmals wieder weiße Farben getestet – und dabei einen neuen Testsieger gefunden.
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Der Test von Dispersionsfarben ist aufwändig und teuer. Zahlreiche Laboruntersuchungen und Praxisanwendungen verursachen einen hohen Aufwand bei Testinstituten. Das mag der Grund sein, warum auch Stiftung Warentest nur recht selten weiße Innenfarben unter die Lupe nimmt. Über sieben Jahre ist es her, dass die Stiftung im Oktober 2004 zum letzten Mal auf der Suche nach dem besten Weißmacher war. Umso bedeutsamer werden in der Branche die Ergebnisse des neuen Innenfarben-Tests vom Mai 2012 bewertet, denn diese werden nun für eine längere Zeit den Markt wesentlich beeinflussen. Die Stiftung Warentest ist die vertrauenswürdigste Testin­stanz in Deutschland. Das bestätigte im vergangenen Jahr er­neut eine Untersuchung des Instituts Edelman. Danach halten 80 Prozent der Verbraucher ab 18 Jahre das Signet der Stiftung Warentest auf der Verpackung von Produkten für glaubwürdig. An zweiter Stelle kommt Öko-Test. Laut einer Studie des Instituts „Lightspeed Research“ ebenfalls aus 2011 erachten 78 Prozent die Beiträge von Stiftung Warentest als sehr wichtig oder wichtig für ihre Kaufentscheidung. Und auch bei der Suche nach Produktinformationen im Internet geben ebenfalls 65 Prozent der Befragten an, die Homepage der Stiftung Warentest zu verwenden. Der Grund für dieses hohe Vertrauen liegt sicherlich darin, dass die Stiftung Warentest eine nicht kommerzielle Instanz darstellt. Sowohl die Hefte als auch das Internetangebot sind komplett anzeigenfrei. Als Ausgleich zahlt das Verbraucherministerium im Jahr über fünf Mio. € an die Stiftung, um die Unabhängigkeit der Testergebnisse zu gewährleisten. Gerade im Markt der weißen Innenfarben spielt das Urteil der Stiftung Warentest eine besonders große Rolle, da der Kunde im Baumarkt hier auf eine riesige Auswahl an Produkten trifft, mit deren technischer Auslobung er meist überfordert ist und deren Produktnamen auch wenig Hilfestellung bei der Einordnung von Qualitäten gibt. Das erste Merkmal für die Kaufentscheidung ist die Deckkraft einer Farbe. Daneben hat Stiftung Warentest in der Kategorie „Anstricheigenschaften“ aber auch das Aussehen und die Strapazierfähigkeit der Oberfläche sowie die Ergiebigkeit beurteilt und insgesamt mit 40 Prozent in die Gesamtnote einfließen lassen. Weitere 30 Prozent gingen auf den Aspekt Verarbeitung, 20 Prozent auf Gesundheit und Umwelt sowie zehn Prozent auf die Deklaration. Doch nur das Beste der 46 Produkte darf mit dem Begriff „Testsieger“ werben, den es bei Öko-Test als…
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