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Erde ohne Erdenschwere

Auf der Grundlage von komprimierter Kokosfaser hat Romberg ein neues Substrat entwickelt, das dem Hobbygärtner einige Last abnehmen soll.
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„Warum muss Erde eigentlich so schwer sein?“ Diese Frage, die sich mancher Verbraucher stellen mag, der einen Sack Erde in die Wohnung schleppt, weil er die Pflanzen umtopfen möchte, hat man sich auch bei Romberg gestellt. Als Antwort hat der Spezialist im Bereich Pflanzenanzuchtprodukte die neuen Pop Up-Erden entwickelt: Der Standbeutel ist nur 650 g schwer und 18 x 18 x 5 cm groß, aber wenn drei Liter warmes Wasser hinzugegeben werden, quillt das komprimierte Kokossubstrat direkt im Beutel zu zehn Liter Erde auf. „Die Idee hat zwei Ursprünge“, berichtet Key Account Manager Martin Wolter. „Zum einen stand für uns der Gedanke im Vordergrund, wie wir das Potenzial der Kokosfaser voll ausschöpfen können, zum anderen, wie man endlich Erde attraktiv in einem Display präsentieren kann.“ Gemeint ist die Erfahrung, die Romberg mit den Kokosquelltabletten gemacht hat, die die bisherigen Torfquelltabletten abgelöst haben. Mit der speziellen Aufdüngung habe man „ein echtes Convenience-Produkt für den Hobbygärtner geschaffen“, ist Wolter überzeugt. Die jetzt auf den Markt gebrachte Pop up-Erde ist ebenfalls vollkommen torffrei. Sie liegt in sechs Varianten vor, organisch aufgedüngt für verschiedene Pflanzenarten. Die kompakten Abmessungen der Beutel bringen auch einen großen Vorteil für den Handel mit sich. „Wir können als einziger Anbieter sechs Erdensorten inklusive passendem Dünger auf nur einem halben Quadratmeter präsentieren“, formuliert Wolter den Anspruch. „Im Vergleich benötigt herkömmliche Erde mindestens den sechsfachen Platz.“ Denn bei dem Präsentationsdisplay, das dem Handel angeboten wird, greift Romberg auf eine schon zuvor umgesetzte Idee zurück. Mit den „Display-Towern“ kann ein komplettes Sortiment auf nur 60 x 80 cm Grundfläche platzsparend präsentiert werden. Als weitere Präsentationsmöglichkeit stehen sortenreine Displaykartons zur Verfügung, die verkaufsfördernd an den jeweiligen Pflanzentischen positioniert werden können. Nebenbei hat man mit der Kompakterde auch ein Format gefunden, das sich für den immer stärker wachsenden Versandhandel eignet. Es handelt sich, sagt Wolter, um „die erste Spezialerdenfamilie, die dem stationären Handel wie auch dem Versandhandel ein Produkt bietet, das nachhaltig ist, keinen Platz verschwendet und den geänderten Konsumwünschen gerecht wird“. Download: Erde ohne Erdenschwere (PDF-Datei)
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